19th May 2012

Archive for März, 2006

Tino geht ins Kino – und bleibt bei seinen Leisten

Posted by Tino Socaly on März 29 2006 Add Comments

Tino geht ins Kino
Man mag es kaum glauben, aber auch Euer guter alter Tino war einmal jung… voller Hoffnung… mit Illusionen, Träumen und Zielen… dem Tatendrang erlegen. Lang ist das her. Mittlerweile sehe ich meinem Körper nur noch beim Verfall und meinen Träumen beim Davonfliegen zu. Dennoch oder gerade deshalb kann ich verstehen, wenn andere Menschen ihre Ziele anpacken – und sich dabei brutal verheben.

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Künstlervorstellung: Ghostface Killah

Posted by Reviewnator on März 28 2006 Add Comments

Ghostface Killah

Schon Freddie Foxx aus dem Gangstarr Umfeld rappte 1998: “I save Hip Hop, like Ghost saves the Wu.” Für die Oldschooler ist er der Mann mit der Maske. Für viele Newschooler ist er der Retter der Wu-Tang Ära. Ghostface Killah ist Kult. Ghostface Killah ist History. Ghostface Killah is back!

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Künstlervorstellung: Dead Prez

Posted by Reviewnator on März 21 2006 Add Comments

Dead Prez

Polit-Rap in einer von Pseudo-Gangsta verseuchten Hiphop Landschaft wollen heut zu Tage wohl nur noch die Wenigsten hören. Doch was passiert, wenn man die Agressivität und Härte des kriminellen Jargons mit der Energie des Black Power Movements vereint, spiegelt sich in der Musik der Dead Prez wieder. Schon Nas rappte einst “I’m out for dead fuckin’ presidents to represent me”, beschrieb damit die Macht der Dollarscheine und schuf einen Satz, der in die Geschichte eingehen sollte. Der ausgeschriebene Crew Name von M-1 und stic.man hat jedoch eine völlig andere Bedeutung, die oftmals missverstanden und auf Geldscheine projeziert wird. “All Power To The People!” ist der eigentliche Hintergedanke der Namensschöpfung und wirkt leicht utopisch-anarchistisch.

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Filmreview: Brokeback Mountain

Posted by Reviewnator on März 16 2006 Add Comments

Brokeback Mountain

Was wurde über diesen Film im Voraus nicht alles geschrieben. Zu homosexuell wäre er. Zu sehr würde sich das Motiv des “Anders sein” in den Vordergrund drängen und damit einen reinen Schwulenepos schaffen. Außerdem würde des Mannes heiligstes Terrain, der Western, öffentlich denunziiert, proklamierten einige hoch angesehene Filmkritiker. In einigen Bundesstaaten der USA wurde der Streifen gar verboten und durfte somit nicht im Kino gezeigt werden. Das machte natürlich weltweit Schlagzeilen und unterstrich nicht zuletzt die Prüderie der Amerikaner.

Künstlervorstellung: E-40

Posted by Reviewnator on März 14 2006 Add Comments

E-40

Man könnte ihn fast mit einem Gelehrten oder einem Prediger verwechseln, diesen E-40. Mit seiner Professor-Brille und dem verschmitzten Gesichtsausdruck wirkt der Mitinitiator des Hyhpy Movements recht harmlos. Doch schaut man hinter die Fassade wird schnell klar, dass sich hinter dem netten Gesicht ein verrückter Ghost Rider versteckt. Als eine Art Brauch könnte man das “Ghost Riding” bezeichnen, das typischer Bestandteil des Hyphys ist und mit aufgemotzten Autos, deren Türen stets offen sind, praktiziert wird. Wer dieser E-40 überhaupt ist und was noch zum Hyphy dazu gehört, kann man in folgendem Text erfahren.

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Tino geht ins Kino – und steckt in der Endlosschleife fest

Posted by Tino Socaly on März 8 2006 Add Comments

Tino geht ins Kino: Remakes
Aufmerksame Leser werden merken, dass ich das heutige Kolumnenthema bereits an anderer Stelle verbraten habe. Aber Euer alter Tino ist nun mal leider jemand, der immer bis zuletzt diskutiert, analysiert und interpretiert. Darum: Vorhang auf für Runde 2!

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Künstlervorstellung: Scarface

Posted by Reviewnator on März 7 2006 Add Comments

Scarface

Er wird der Vater des Südstaaten-Thug-Raps genannt. Ihn gab es schon lange bevor Dirrty Dirrty MCees überhaupt das Wort ‘Crunk’ aussprechen, geschweige denn buchstabieren konnten. Er ist eines der Gründungsmitglieder der Hardcore-Rap Truppe The Geto Boys. Er ist Scarface. Und ich spreche nicht von Tony Montana…

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Filmreview: Syriana

Posted by Reviewnator on März 5 2006 Add Comments

George Clooney und Matt Damon in Syriana

Schon mit “Traffic” setzte Stephen Gaghan ein nicht zu unterschätzendes Zeichen in Sachen Hollywood Kino, das nicht immer linientreu hinter den Mainstream Produktionen der Traumfabrik herläuft. Nun führte er bei “Syriana” Regie und die Parellelen zum oben genannten Drogendrama sind nicht zu übersehen. Diesmal geht es jedoch um eine andere Baustelle der Korruption und der illegalen Machenschaften: Der Machtpoker ums Öl.
George Clooney, der sich gerade mit seinem kürzlich gedrehten Politthriller “Good Night, and Goodbye” zu so etwas wie dem guten Gewissen Hollywoods gemausert hat, spielt in “Syriana” den zwielichtigen CIA Agenten Bob Barnes, der für seine Auftraggeber über Leichen geht. Sein aktueller Auftrag lautet, den Thronerben eines fiktiven Golf-Emirats zu beseitigen, der nach einer Reformation seines Landes strebt. Zusammen mit dem ehrgeizigen Wirtschaftsberater Woodman (Matt Damon) entwirft er Pläne für eine ökologische Annäherung an den Westen. Die US-Regierung ist von dem Vorhaben des Scheichs keineswegs erfreut, da sie den Nahen Osten durch dessen aufkeimende Wirtschaft für einen Ernst zu nehmenden Feind hält.
Klingt stark nach Fiktion, ist es aber nicht. Der Film beinhaltet durchaus reale Bezüge, die aus dem kontoversen und oft kritisierten Buch “See No Evil” von Robert Baer, der selbst über 20 Jahre beim amerikanischen Geheimdienst Operationsleiter war, entnommen sind.
Besonders das Ende des Streifens wirkt beklemmend, denn in dem clever konstruierten Lehrstück über die Verquickung von Wirtschaft und Politik wird schließlich festgestellt, dass das, was hinter geschlossenen Türen versaut wird, jeder Einzelne ausbaden muss. Der korpulente Clooney, der aufdringlich und dennoch kompetent wirkende Damon und der stets belächelte Anwalt Jeffrey Wright spielen ihre Rollen mit Leidenschaft, glaubwürdig und perfektionistisch. Und das schöne an dem Film ist, dass sich keiner der Hauptdarsteller krampfhaft in den Vordergrund drängen will sondern stets ein Gleichgewicht der konkurrierenden Parteien waltet.
Anspruch, Spannung und eine Brise Action sind die Zutaten für den gelungenen Politthriller “Syriana”. Stellenweise fällt es, bei den teils parallel laufenden Handlungssträngen, schwer, Schritt zu halten, doch selbst dafür ist eigentlich ein Lob angebracht. Denn “Syriana” ist einer der Filme, die man sich nicht nur einmal anschaut.

Schon mit “Traffic” setzte Stephen Gaghan ein nicht zu unterschätzendes Zeichen in Sachen Hollywood Kino, das nicht immer linientreu hinter den Mainstream Produktionen der Traumfabrik herläuft. Nun führte er bei “Syriana” Regie und die Parellelen zum oben genannten Drogendrama sind nicht zu übersehen. Diesmal geht es jedoch um eine andere Baustelle der Korruption und der illegalen Machenschaften: Der Machtpoker ums Öl.

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