19th May 2012

Archive for Mai, 2006

Tino geht ins Kino: Von Kindheitstraumata und unterdrückten Rufnummern

Posted by Tino Socaly on Mai 18 2006 Add Comments

Tino geht ins Kino: Unbekannter Anrufer
Es gibt Ereignisse im Leben jedes Menschen, die entscheidend prägenden Charakter besitzen und meist in der Kindheit stattfinden. Beispielsweise könnte folgendes Szenario gewisse dunkle Flecke auf der Seele hinterlassen: Man schläft als grünes Gör den Schlaf der Gerechten und wird plötzlich von einem wüsten Schrei aus süßen Träumen gerissen. Ausgestattet mit dem Heldenmut eines Kindes geht man diesem nach und sieht plötzlich Mutti, Oma oder Tante mit Häschenpantoffeln beschuht auf dem Küchentisch stehen, fiese Gurkenmaske im Gesicht, das dünne Nachthemd bis zum Kinn gezogen, noch immer haltlos kreischend und unter Einsatz ihres Fußes zitternd auf eine winzige, kaum weniger verängstigt wirkende Spinne deutend. Da rückt der Berufswunsch „Kammerjäger“ unvermittelt in greifbare Nähe.

Filmreview: American Dreamz

Posted by Reviewnator on Mai 16 2006 Add Comments

American Dreamz

Ein US-Präsident, ein Araber und eine Blondine treffen sich in einer Reality Show…. Nein, das ist nicht der Anfang eines Witzes. Es ist der neue Film von Paul Weitz – „American Dreamz“. Paul Weitz, bekannt durch ‚American Pie’ und ‚About a Boy’, ist ein Multitalent. Er ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Doch das allein scheint ihm nicht genug. Mit seinem neuen Film „American Dreamz“ versucht er seinen Lebenslauf um eine weitere Berufsbezeichnung zu erweitern – Satiriker.

Filmreview: Unbekannter Anrufer

Posted by Reviewnator on Mai 15 2006 Add Comments

Unbekannter Anrufer

Man sollte es kaum für möglich halten. Nach all den ‚Box Office Mega Movies’ wie „X-Man 3“, „DaVinci Code“ und „Mission Impossible 3“ scheint doch ein Studio noch glatt genug Geld gehabt zu haben, einen ‘Horror Film’ in unsere Kinos zu schicken. Endlich –  denn meinem verzwickten Gehirn nach zu urteilen gibt es nichts besseres, als gerade jenes mal wieder durch furchteinflössende Bilder in den Schwung zu bekommen. Und dabei wäre mir diese Wohltat fast durch die Lappen gegangen wenn man bedenkt, das jegliche Werbung für diesen Film wohl angesichts der Mega Movies untergegangen sein muss. Ich rede von ‚When a stranger calls’, einem Remake des gleichnamigen Kultfilmes von 1979, in dem eine junge Carol Kane als High School Studentin von einem unbekannten Anrufer beim Babysitten terrorisiert wird.

Filmreview: Final Destination 3

Posted by Reviewnator on Mai 6 2006 Add Comments

Final Destination 3

Besser spät als nie – das dachte nicht nur ich mir, als ich bemerkte, dass ich schon vor gut zwei Wochen in “Final Destination 3″ war und bis jetzt noch eine Review offen stand. Auch der Tod folgt treu diesem Motto und muss unplanmäßige Überstunden schieben, nachdem sein Plan von einer Horde Teenies durchkreuzt wird.

Tino geht ins Kino: Von verknoteten Zungen und geistigen Höhenflügen

Posted by Tino Socaly on Mai 4 2006 2 Commented

Tino geht ins Kino
Am einfachsten erscheint wohl die Lösung, gar nichts zu verändern und damit dem im Englischen nicht so sattelfesten Teil des hiesigen Publikums böse Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Ich möchte nicht wissen, wieviele bedauernswerte Kinokassendamen sich literweise fremden Speichel vom Gesicht wischen mussten, weil am laufenden Meter Karten für „The Sixth Sense“ (sprecht das mal laut aus!) verlangt wurden… Möglichkeit Nummer 2 und ganz besonders clever: Man ersetzt das Original durch einen anderen englischen Titel. Ja, das ist originell, darauf muss man erst einmal kommen! Erinnert sich beispielsweise noch jemand an die fiese kleine Thriller-Komödie „Heathers“? Nein? Geht ja auch nicht, schließlich hieß sie hierzulande „Lethal Attraction“. Boah! Gratulation an das dafür zuständige Hirn.

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Filmreview: Scary Moive 4

Posted by Reviewnator on Mai 1 2006 Add Comments

Scary Movie 4

Ein fantastisches Drehbuch und hervorragende schauspielerische Leistung – das macht einen guten Film aus. Ein unter Alkoholeinfluss geschriebenes Drehbuch und schauspielerische Selbstbeherrschung – das macht ein „Scary Movie“ aus.