
Einige Menschen behaupten, wir hätten anno 2006 einen Rekordjuli; zumindest, was die Temperaturen betrifft. Schlecht für Kinobetreiber und Publikum. Nur noch der ganz harte Kern sucht überhaupt die Lichtspielhäuser heim, an der Kasse zucken mehr oder weniger nette Kartenverkäuferinnen schockiert zusammen, wenn sich tatsächlich mal ein Kunde blicken lässt. Kein Grund für mich, auf Neil Jordans neues Werk “Breakfast on Pluto” zu verzichten.
Archive for Juli, 2006
Tino geht ins Kino – vielleicht zum letzten Mal
Filmreview: Das Haus am See
Sandra Bullock und Keanu Reeves. Jippee! Sie, Miss Congeniality mit schneller Zunge und er, Neo mit dem monotonen Einschlafeffekt. Ich kann’s kaum erwarten. Zwölf Jahre ist es bereits her. „Speed“ meine ich. Der Film, in dem sie mit einem mit Sprengstoff gefüllten Bus durch Los Angeles kurvten und der beide nicht nur berühmt machte, sondern sie auch von der B-Liste in die A-Liste katapultierte. In Hollywood geht das ja schnell. Ein guter Film und du bist der Star. Aber ein schlechter und du bist runter.
Tino geht ins Kino – Von gemeinen Lügen und peinlichen PR-Maßnahmen
Wie der geneigte Leser bislang noch nicht wusste, stand die Geburt des hiesigen Kolumnisten unter dem Sternzeichen „Stier“. Woraus nun der interessierte Hobby-Astrologe so einiges schlussfolgern kann, beispielsweise eine gewisse Sturheit. Folgerichtig gibt Euer Good ol’ Tino auch bloß höchst selten auf und bringt gerade Diskussionen nur auf zwei mögliche Arten zum Ende: Entweder liegt der Gesprächspartner in Grund und Boden geredet auf selbigem; der anfänglichen Gegenwehr mittlerweile unfähig, da mundtot. Oder aber es wurden wirklich alle Aspekte des Diskussionsgegenstandes beleuchtet, was gern Stunden in Anspruch nimmt und normale Menschen an den Rand der geistigen Siedegrenze bringt. Deshalb verwundert es auch wenig, dass nun der zweite Teil eines vormals schon näher betrachteten Themas folgt, nämlich „Filmtitel“. Über deren Sinn oder Unsinn möge bei Interesse die entsprechende Kolumne nachgelesen werden. Denn heute geht es um die spannende Frage: Wie bringt man einen Film möglichst geschickt und allein über seine Benennung unters ahnungslose Volk?
Tino geht ins Kino: Von Beziehungen am Abgrund und Kinderkram für Erwachsene

In Sachen Liebesleben haben echte – also beinhart im Kinokosmos verhaftete – Filmfans grundsätzlich einiges mit beispielsweise Dentisten gemeinsam: Beide Spezies paaren sich gern innerhalb ihrer Gruppe, weil der so genannte „normale Mensch“ nicht viel Verständnis für die entsprechenden Neigungen aufbringt. Egal, ob man nun beruflich Zähne zieht oder selbst bei strahlendem Sonnenschein freiwillig im Dunkel stets irgendwie mangelhaft klimatisierter Kinosäle wahlweise höllisch schwitzt beziehungsweise sich zu Tode friert – der Durchschnittsbürger beäugt solches Tun voller Misstrauen.
Filmreview: Trennung mit Hindernissen
Jennifer Aniston und Vince Vaughn. Sie, der Star der Serie „Friends“, betrogene Ehefrau und Fashion Icon für jede Frau. Er, der lustige Kerl aus „The Wedding Crashers“, notorischer Single und bester Kumpel-Typ für jeden Mann. Zwei Schauspieler über die viel geschrieben, spekuliert und diskutiert wurde. Warum? Die Antwort ist gerade auf unseren Kinoleinwänden zu sehen. „The Break up“.












