James Elroys Buch mit dem Titel “The Black Dahlia”, einen Spitznamen den Elisabeth Short von damaligen Zeitungen bekam, war nun Grundlage für den gleichnamigen Film der jetzt in unseren Kinos anläuft. Mit dem Drehbuch von Josh Friedmann und unter der Regie des berühmten Brian de Palma, wurde der Versuch gestartet ihr Leben und ihren Tod in 121 Minuten zu erklären. Zumindest nimmt das der Zuschauer bei dem Filmtitel an. Theorie und Praxis liegen aber weit entfernt voneinander. Denn der Film handelt eher über das Leben des Officer Dwight “Bucky” Bleichert (Josh Hartnett). Ein ehemaliger Boxer, der einfach mal so zur Mordkommission berufen wird. Schon mal interessant wie das früher scheinbar lief. Ebenfalls eine Rolle im Plot hat sein früherer Gegner und heutiger Freund und Partner, Sgt. Leland Blanchart (Aaron Eckhart). Gleiches Spiel – einfach mal so ohne Training in die Mordkommission. Doch bei zwei Männern aus den 40-ger Jahren muss es mindestens noch eine Frau geben. Diese, um die Dreiecksbeziehung komplett zu machen, wird gespielt von Scarlett Johansson und heißt Kay Lake. Eine ehemalige Prostituierte und jetzige Lebensgefährtin Blancharts.
Archive for September, 2006
Filmreview: Die Schwarze Dahlie
Tino geht ins Kino – und amüsiert sich mörderisch

Man sollte meinen, dass gerade im Filmbusiness nichts fataler ist als Stillstand und Ausruhen. Neue Ideen sind mehr denn je gefragt, moderne Konzepte, gewagte Interpretationen bekannter Stoffe, Risiken. Natürlich klingt das erst einmal extrem idealistisch, weil man andererseits genügend Gegenbeispiele bringen kann. Manche Regisseure drehen praktisch immer den gleichen Film beziehungsweise wiederholen stets die selben Fehler. Man denke an Joel Schumacher, dem zwar keinerlei halbwegs überzeugende Charakteretablierung gelingt, welcher diese aber trotzdem immer wieder versucht und scheitert. Auch ein Werk von Produzent Jerry Bruckheimer verrät sich meistens bereits in den allerersten Minuten selbst. Und dass Nicolas Cage oder Harrison Ford irgendwann mal über mehr als zwei Gesichtsausdrücke verfügen, ist ebenso unwahrscheinlich wie die Erfüllung der Hoffnung, Jennifer Aniston könnte doch noch zur Charakterdarstellerin reifen. Na ja.
Tino geht ins Kino – und will dort Falten sehen

Ja, auch Euer Tino erliegt beim morgendlichen Blick in den Spiegel des Öfteren einem Schock. Augenringe, sich ungehemmt vermehrende Stirnfalten, ausufernde Geheimratsecken,… Das Leben kann so grausam sein und hinterlässt seine Spuren. Jeden Tag. Was nun nicht weiter wild ist, weil ich ja nicht im Licht der Öffentlichkeit stehe. Und wie außerdem Georgette Dee einst so treffend sprach: „Wer schön sein will, muss leiden, so heißt das, aber ich leide auch hässlich. Ich geb’ kein Geld dafür aus, ich lasse es einfach, wie es ist. Sollen die anderen doch mitleiden, wenn sie da hingucken.“
Tino geht ins Kino – und wähnt sich im Zirkus

Liebes Tagebuch,
ich hatte dir ja neulich schon von meinem katastrophalen „Breakfast on Pluto“-Kinobesuch erzählt. Danach wollte ich niemals wieder mit ganz normalen Menschen in einem Lichtspieltheater sitzen und schwor der großen Leinwand ab. Nun, mein liebes Tagebuch, wie du weißt, bin ich ein schwacher, inkonsequenter Charakter. Deswegen habe ich mich heute Abend doch entschieden, mir „Volver“ anzuschauen, den neuen Film von Pedro Almodóvar. Ohne das Publikum wäre es auch tatsächlich ein echtes Highlight gewesen.
Filmreview: World Trade Center
Diese Filmkritik wird anders als meine üblichen. Es gibt dieses Mal keine typische, manchmal vielleicht auch sarkastische Einführung in die Umstände des Filmes bei der ich jegliche Produktionsmotive in Frage stelle. Warum auch. Dieses Werk lässt keinen Platz für Sarkasmus. Nur für Emotionen. Und es fällt einem schwer diese Kritik ohne Emotionen zu schreiben.
Filmreview: Superman Returns
Jeder ist mit ihm aufgewachsen, jeder liebt ihn und jeder wollte als Kind so sein wie er. Superman. Der Mann vom fernen Stern mit dem engen blauen Anzug, dem roten Cape, zwei Existenzen, verliebt in Lois Lane und immer wieder Retter des Universums. Seit 1938 treibt er bereits sein Unwesen auf Papier (Comics), in Cartoons, Fernsehserien und – als Film auf der Leinwand. 1978 das erste Mal, 1987 das letzte Mal. Christopher Reeve hatte damals als Clark Kent/Superman seine Rolle für’s Leben gefunden und mit Teil 1 bis 4, die Figur zur amerikanischen Institution gemacht. Doch wie gesagt, das ist fast 20 Jahre her. Demnach schien es an der Zeit ihn zurückkehren zu lassen. Und welcher Titel wäre da besser geeignet als „Superman Returns“.













