22nd May 2012

Archive for Oktober, 2006

Filmreview: Der Teufel trägt Prada

Posted by Reviewnator on Oktober 31 2006 Add Comments

Der Teufel trägt Prada

Welche Realität sich doch manchmal in Filmen für uns widerspiegeln kann. Zumindest für die Assistentinnen/Sekretärinnen dieser Welt, welche ihre Anstellung in Multi Millionen Dollar Firmen haben. „The Devil wears Prada“, das neueste Glanzstück des Regisseurs David Frankel der eigentlich mehr in TV Produktionen (Sex and the City, Band of Brothers) zu Hause ist, wirkt in diesem Fall fast wie die Faust aufs Auge. Für den ein oder anderen – je nach professioneller Branche – vielleicht ein wenig überzogen, zeigt Frenkel auf witzige aber äußerst treffende Weise wie nämlich so ein Leben als „minderwertiger Untertan“ eines überdimensional mächtigen Bosses abläuft. Für mich, eine Reise in die Vergangenheit, wenn ich an den ein oder anderen garstigen Chef auf der anderen Seite der Glastür denke. Szenen, die mein Blut in Wallung bringen.

Filmreview: Klick

Posted by Reviewnator on Oktober 30 2006 Add Comments
Vor 20 Jahren hatte sich der Regisseur Robert Zemeckis solch einer Storyline schon einmal angenommen. Damals rannte ein gewisser Marty McFly durch Vergangenheit und Zukunft, zurück in die Vergangenheit, dann wieder in die Zukunft usw. Alles mit dem Hilfsmittel eines einzigen Autos. Doch das war 1985. Jahre her. Filmemacher – ob alt oder jung – streben ja verständlicherweise immer nach einem solch erfolgreichen Blockbuster der Filmgeschichte. Noch dazu dreiteilig. Oh dieser Ruhm. Diese Millionen. Da witterte Frank Coraci wahrscheinlich seine Chance. Denn gerade weil es schon Jahre her ist und die jungen Leute von heute diese Filme mit Michael J. Fox vielleicht schon eher als Klassiker sehen, versucht dieser nämlich jetzt mit Hilfe der gestandenen Drehbuchautoren Steve Koren und Mark O’Keefe diese Geschichte oder sagen wir mal die Idee mit der Zeitreise wieder aufleben zu lassen. Und da wir ja in der Technologie nun ein wenig weiter sind, im Leben aber fauler wurden, was wird daher heute im 21. Jahrhundert das Hilfsmittel sein? Klar. Eine Fernbedienung. Und die kommt in Coracis Film mit dem passenden Titel „Click“ mehr als nur sporadisch zum Einsatz.
Der Architekt Michael Newman (Adam Sandler) hat schon so seine Probleme. Er ist verheiratet, hat zwei kleine Kinder, einen anspruchsvollen Job und einfach keine Zeit alle drei Seiten seines Lebens unter einen Hut zu bekommen. Er tut was er kann, doch das ist einfach nicht genug. Jeder zieht und zuppelt an ihm rum, keinem kann er es recht machen. Darum rastet er eines abends regelrecht aus, als seine Fernbedienung mal wieder alles andere in den Gang setzt als den Fernseher. Und gerade den benötigt er ganz dringend. Denn unter Druck gesetzt von seinem Boss (David Hasselhoff) sollte er sich eine Dokumentation als Recherche für einen wichtigen Kunden ansehen. Newman steht das Wasser bis zum Hals. Und so setzt er sich in sein Auto und sucht nach einer Universalfernbedienung. Eine, die endlich macht was er clickt. Kurze Zeit später steht er auch schon im passenden Laden. Bed, Bath & Beyond. Doch wie so oft im Leben sind die Verkäufer auch in Newmans Fall alles andere als hilfsbereit. Auf sich allein gestellt, schlendert er durch die Gänge und findet alles für’s Bett und alles für’s Bad, weit und breit aber nicht was er sucht. Vollkommen niedergeschlagen und müde legt er sich trostlos auf ein zur Schau stehendes Bett und schaut sich um. Abseits des Trubels und zwischen hängenden Kissen wittert er seine Chance. Eine Tür mit der Aufschrift „Beyond“. Und was er findet ist endlich eine Person, die weiß wovon er spricht. Morty (Christopher Walken). Besser noch, Morty überlässt ihm ganz umsonst die beste Technologie an Fernbedienung, welche noch nicht einmal im herkömmlichen Handel erhältlich ist. Die Sache hat nur einen Haken – man kann sie nicht zurückgeben oder umtauschen. Für Newman kein Problem. Einem geschenkten Gaul schaut man schließlich nicht ins Maul. Doch kurze Zeit später bemerkt Newman durch Zufall schon wie einzigartig diese Technologie doch ist. Zeigen und klicken ist das Geheimnis. So kann er das Hundebellen leiser stellen, Streitereien mit seiner Frau vorspulen, einen falschen Satz durch zurückspulen ausbessern, beim Familienessen einfach den Ton wegnehmen usw. Sein Leben, das merkt Newman, ist plötzlich um 100 % besser geworden. Doch als er sich entschließt in die Zukunft zu spulen, trifft ihn mehr als nur eine böse Überraschung. Sieht wohl so aus, als ob sein Leben nicht ganz wie geplant verläuft…
Coraci scheint mit Adam Sandler seinen Lieblingsschauspieler gefunden zu haben. In seinen erst fünf Filmen spielte Sandler in sage und schreibe bereits drei mit. ‚Waterboy’, ‚The Wedding Singer’ und jetzt ‚Click’. Und in typischer Sandler-Manier ist auch ‚Click’ wieder einmal ein Film, bei dem man Lachen soll. Wie schon vorher gesagt, basiert dieses Werk auf der Idee der Zeitreise. Dabei spielt es keine Rolle ob 2 Minuten, 10 Minuten, 3 Tage oder sogar 20 Jahre. Jedoch spielt Click im Gegensatz zu ‚Zurück in die Zukunft’ mehr mit den täglichen Lebensmomenten statt mit ganzen Lebenskonsequenzen. Zumindest anfänglich. Und diese beziehen sich meist auf Verbesserungen des Alltags, wie z. B. die Heranziehung eines Kunden, die Auflösung eines Staus, die Kommunikation mit der Ehefrau usw. Es wird in witziger Art und Weise alles das angesprochen, was das tägliche Leben ausmacht. Doch in guter alter Hollywood Movie Manier, wären 109 Minuten dergleichen natürlich langweilig. Jedes Ying hat sein Yang. Und so schrieben die Drehbuchautoren zur happy-go-lucky Story noch Neugier, Verzweiflung und Tragik hinzu. Was zuerst als moderne Version der Kristallkugel galt, wird dann zum Fluch. Denn wenn eine Fernbedienung letztendlich dein Leben bestimmt – das kann nicht gut enden. Oder kann es? Hollywood ist so berechenbar…
Adam Sandler selbst ist eben Adam Sandler. Er spielt wie er immer spielt. Einen inzwischen erwachsenen Mann, vergleichbar mit seiner Rolle in ’50 first dates’ oder ‚Anger Management’. Allerdings – er ist und bleibt ein Komiker. Seine Szenen als alter fast schon erbärmlicher Mann mit Tränen in den Augen, sind mehr lustig als emotional mitfühlend. Wann auch immer er sich in das Trauergefühl stürzt, wirkt er mehr jaulend als weinend mit einem Touch ‚Waterboy’. Ist das unbedingt schlecht? Nein. Ist ja schließlich eine Komödie und wann ich lache, sei ja mir überlassen.
Kate Beckinsale, die heiße Frau an seiner Seite, ist für die Geschichte äußerst wichtig. Aber werde ich mich in 2 Jahren an diese von ihr gespielte Rolle erinnern? Nein. Das Komödienfach ist nicht wirklich was für sie. Nichtsdestotrotz ist sie eine gute Schauspielerin. Und die nächsten Hauptrollen in Dramen und Thriller stehen ja auch schon in den Startlöchern. David Hasselhoff. Unser David. Aus irgendwelchen Gründen bei Amerikanern im Hirn als heute noch gefeierter Superstar in Deutschland, wagt er sich nach all seinen Skandalen wieder ins Filmgeschäft. Und – er ist wie gemacht für Komödien. Dir bleibt nichts anderes übrig als zu lachen. Und ich meine nicht auslachen. Der Mann hat irgendetwas an sich. Ist es seine Größe, seine Grimassen, unser Wissen über sein Privatleben, Baywatch. Keine Ahnung. Fakt ist, sein Stern bewegt sich wieder gen Himmel. Dank seiner einlagenreichen Jury Funktion in ‚America’s got Talent’, hat ihn Amerika auch wieder in die Arme geschlossen.
Die letzten beiden zu erwähnenden Rollenträger wären noch Christopher Walken und Henry Winkler. Beide sind Filmgrößen, beide spielen ihre Rollen hervorragend und beide sind heute mehr in Komödien als in Dramen zu finden. Ist das Komödienfach die Abstellkammer von alternden Movie Stars? Mit Michael Douglas hatte ich doch auch schon mal dieses Thema gehabt. Hmmh.
Letztendlich ist ‚Click’ ein typischer Adam Sandler Film. Man lacht wo man lachen soll, man lacht wo man eigentlich mitfühlen soll und man lacht, weil das Ende vorhersehbar ist. Hollywood!!! Doch vielleicht sollte man nach einem Film wie diesem auch ein Moment zum nachdenken nehmen. Do never take anything for granted!

Klick

Vor 20 Jahren hatte sich der Regisseur Robert Zemeckis solch einer Storyline schon einmal angenommen. Damals rannte ein gewisser Marty McFly durch Vergangenheit und Zukunft, zurück in die Vergangenheit, dann wieder in die Zukunft usw. Alles mit dem Hilfsmittel eines einzigen Autos. Doch das war 1985. Jahre her. Filmemacher – ob alt oder jung – streben ja verständlicherweise immer nach einem solch erfolgreichen Blockbuster der Filmgeschichte. Noch dazu dreiteilig.

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Tino geht ins Kino – und wandelt auf neuen Ebenen

Posted by Tino Socaly on Oktober 26 2006 Add Comments

Tino geht ins Kino: Tragödien
Neulich lief mir beim Studium einer großen Tageszeitung ein Zitat über den Weg. Dort hieß es sinngemäß, dass die Saurier mit ihren winzigen Hirnen Millionen von Jahren die Erde beherrschen konnten, der ach so intelligente Homo Sapiens dagegen kurz davor stünde, seine Welt komplett zu vernichten. Man mag darüber denken, was man möchte – Fakt ist, dass der Mensch den fatalen Willen besitzt, Andersdenkende zu bekämpfen.

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Tino geht ins Kino – und macht mal Pause

Posted by Tino Socaly on Oktober 19 2006 Add Comments

Tino geht ins Kino: Filmpause
Wie der Cineast weiß, besteht eine Filmproduktion zumindest für die Schauspieler hauptsächlich aus (bei Stars extrem gut bezahlter) Wartezeit. Schließlich muss ausgeleuchtet, umdekoriert, irgendwas aufgebaut oder umgeworfen, eben alles für die nächste Szene vorbereitet werden. Nun hat es Euren alten Tino mal interessiert, womit sich die Reichen und Schönen in diesen Pausen ihre kostbare Lebenszeit vertreiben. Eine aufwändige Recherche schloss sich an. Zum Glück half Angelina Jolie weiter.

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Filmreview: Deutschland – Ein Sommermärchen

Posted by Reviewnator on Oktober 17 2006 Add Comments

Deutschland-Ein Sommermärchen

“Jungs, da brennt der Baum”. Das sind die Worte eines Trainers, der aus einer lustlosen, von den Medien niedergeschriebenen Mannschaft den WM-Dritten gemacht hat. Das sind die Worte eines Mannes, der aus 11 Fussballern und 80 Millionen Deutschen ein Team gemacht hat. Deutschland. Ein Sommermärchen.

Filmreview: Das Parfum

Posted by Reviewnator on Oktober 16 2006 Add Comments

Das Parfum

50 Millionen Euro für einen Film auszugeben, dessen Handlung vor allem auf der Welt der Gerüche basiert, ist schon mutig genug. Nebenbei auch noch den Weltbestseller und Klassiker der Neuzeug von Patrick Süskind zu verfilmen, grenzt durchaus an Wahnsinn. Tom Tykwer und Bernd Eichinger, sozusagen die Gurus der deutschen Filmwelt, versuchten diesem irrwitzigen Projekt ein Gesicht zu verleihen – leider teilweise ohne Erfolg.

Filmreview: Die Super-Ex

Posted by Reviewnator on Oktober 13 2006 Add Comments

Die Super-Ex

Eine kleine Rechenaufgabe: Man nimmt den Drehbuchautor der Simpsons, addiert dazu den Regisseur von Filmen wie “Ghostbusters” und „Old School“, multipliziert das Ergebnis mit “Superman”, subtrahiert “boy meets girl, loses girl, get’s girl back”, addiert wieder dazu neurotisch, anhänglich, eifersüchtig, kontrollierend und liebesbedürftig und bekommt dann als Ergebnis? „My Super Ex-Girlfriend“.

Tino geht ins Kino – andere Länder, andere Sitten

Posted by Tino Socaly on Oktober 12 2006 Add Comments

Tino geht ins Kino
Damit das Reviewnator-Team nicht gleich den Staatsanwalt am Hacken kleben hat, muss zu Beginn der heutigen Kolumne ein Statement sein. Liebe Jugendschützer und Verfechter des deutschen Rechtes, die Sie gerade diese Zeilen lesen: Zwar werden nachfolgend einige indizierte oder sogar beschlagnahmte Filme genannt, dies dient jedoch rein journalistischen Zwecken und ist in keiner Weise als Werbung für die betreffenden Werke zu verstehen!

Filmreview: Ich, du und der Andere

Posted by Reviewnator on Oktober 5 2006 Add Comments

Ich, du und der Andere

108 Minuten voller sexueller Anspielungen, Nacktheit kombiniert mit Humor. Das soll angeblich im Großen und Ganzen der Inhalt des Filmes „You, me and Dupree“ von Anthony und Joe Russo sein. Da bin ich doch dabei!