
Es heißt, der Mensch definiere sich über seine Taten, nicht Worte. Hat man es mit einem Regisseur zu tun, bedeutet dies grundsätzlich Betrachtung seiner Filme, denn die wenigsten Zuschauer dürften das Vergnügen haben, beispielsweise Steven Spielberg persönlich zu kennen. Eigentlich müsste sich darum in der heutigen Kolumne alles um Werke wie “M*A*S*H”, “Short Cuts”, “Gosford Park” oder “The Player” drehen. Doch sie sprechen für sich, jedes einzelne von ihnen ein Meisterwerk, unvergessen und unnachahmlich. Es lohnt kaum, noch überflüssige Worte zu verlieren, um ihren Schöpfer Robert Altman zu porträtieren. Deshalb nähert sich Euer trauriger Tino tatsächlich über den verbalen Weg, um die Person Altmans wenigstens ein Stück weit zu erkennen.
