Es gibt Leute im Fernsehen, die sind einem einfach sympathisch. Leute, denen man von ganzem Herzen den Erfolg nicht nur gönnt sondern geradezu auch wünscht. Und dabei ist es scheiß egal ob man selbst zu guter letzt immer noch Tag ein Tag aus Stulle essen muss und der Favorit inzwischen teuren Kaviar futtert.
Archive for Januar, 2007
Filmreview: Dreamgirls
Tino geht ins Kino – gelobt seien die Kollegen!

Gestern Abend war es mal wieder so weit, ich wollte einfach nur zu Hause bleiben und einen Film sehen. Also ran an die DVD-Sammlung. Nicht einfach, aus circa 1500 Scheiben eine auszusuchen – und wie der geneigte Leser vielleicht aus eigener Erfahrung weiß: Je größer die Auswahl, desto höher die Wahrscheinlichkeit, bei einem Film zu landen, den man eigentlich schon mitsingen kann. Folgerichtig traf es „The Hours“. Aber trotzdem kam alles anders, denn irgendwie hatte ich bislang die im schnieken Digipak versteckte Bonus-Disk übersehen. Also nix wie rein damit in den Player und über Hintergründe zur Entstehung informiert!
Tino geht ins Kino – und sichtet ein BollWerk

Neulich in der Videothek meines Vertrauens: Die Hütte ist aus ungeklärter Ursache voll. Ich drängele mich an den Regalen mit den – restlos verliehenen – Neuheiten vorbei, werfe einen Blick in Richtung Computerspiele und (welcher Kerl tut das nicht?) inspiziere in der Porno-Abteilung ein paar Cover. Und jetzt, liebe Männer, mache ich nur für Euch einen völlig sinnlosen Absatz und bin wie Ihr gespannt, mit welchem Foto einer leicht bekleideten Schönen unser Reviewnator Flo die Lücke füllen wird…
Krimi 2 Punkt 0: CSI
Einer Untersuchung des amerikanischen Media Research Centers zufolge sehen wöchentlich ca. 45 Millionen Deutsche US-Serien. Das sind gegenüber deutschen Serien knapp 65 % höhere Einschaltquoten. Deutlicher kann man es eigentlich nicht darlegen, dass die heimisch produzierten Serien trivial ausgedrückt absoluter Müll sind. Außnahmen bestätigen wie immer die Regel, eine Tendenz lässt sich hier jedoch einwandfrei feststellen. Aber was unterscheidet eine gute TV-Serie nun von einer schlechten? Drei Punkte, die nachfolgend als ‘Triple Bulletpoints’ bezeichnet werden, sollen die Antwort geben:
Tino geht ins Kino – und überwindet Barrieren

Das neue Jahr, in welches Ihr hoffentlich alle gut und ohne Blessuren hineingerutscht seid, hat nun auch schon seine ersten Tage auf dem Buckel. Die guten Vorsätze sind vergessen, man hat zum Beispiel längst wieder Zigaretten gekauft und wird allerorts mit spöttischen Blicken sowie hilfreichen Erinnerungen à la „Aber wolltest du diesmal nicht WIRKLICH aufhören?!“ bedacht. Der Alltag geht seinen gewohnten Gang, Chefs drängeln, Kinder quengeln. Also alles wie gewohnt.
Weit entfernt von schmutzig: The L Word
Da ist er nun also, der Abschaum der TV-Landschaft. Das dachten sich sicherlich einige streng konservative Eltern, die letztes Jahr zum ersten Mal den Teaser zur damals neuen Lesbenserie „The L Word“ schockiert zur Kenntnis nahmen. Ja, auch ich war anfangs von den durchaus klischeebehafteten Trailern auf Pro7 etwas irritiert, zeigten sie doch gnadenlosen Lesben-Sex, wenn auch mit vorgehaltenem roten Tuch. Seitdem ich auf den Lesbenzug (right, no homo…) aufgesprungen bin, ist mir bewusst, dass gerade diese ab und zu gesendeten 30 Sekunden Filmausschnitte der schlechteste Marketing-Move seit gefühlten 100 Jahren Pro7-History waren.
Alles was eine Erfolgsserie braucht: Prison Break
Wieso müssen deutsche TV-Serien eigentlich immer sucken? Ständig passieren auf Sendern quer durch die Bank Fauxpas in Form von billig produzierten, schlecht geschriebenen und noch schlechter gedrehten neuen Serienformaten, die zwar in der Werbung als der neuste Scheiß angepriesen werden, das jedoch keiner wirklich ernst zu nehmen scheint. Unter die Top-3 der schlimmsten deutschen TV-Serien fallen definitiv „Unser Charlie“, „Tierarzt Dr. Engel“ und…“Hinter Gittern, der Frauenknast“. Der Titel hart, die Birne weich.













