5th February 2012

Archive for März, 2007

Filmreview: Neues vom Wixxer

Posted by Reviewnator on März 28 2007 Add Comments

Neues vom Wixxer

Es gibt neues. Neues vom Wixxer. Nachdem der erste Teil der Krimi-Persiflage im Jahre 2004 bereits ein beachtlicher Erfolg an den deutschen Kino-Kassen (rund 2 Millionen Besucher) darstellte, versuchen Kalkofe, Pastewka und Co. diese Marke in einer Fortsetzung nun zu übertreffen. Aus qualitativen Aspekten heraus ist dies bereits geschehen.

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Es wird Zeit den Thron zu verlassen: Das Ende von King Of Queens

Posted by Reviewnator on März 27 2007 Add Comments

King Of Queens

Ja, liebe Comedy-Freunde,  bald ist es tatsächlich soweit. Eine der erfolgreichsten Sitcoms der Welt neigt sich dem Ende zu. „The King Of Queens“ wird wahrscheinlich für viele Menschen zu einem wunderbaren Stück Alltag geworden sein, in den letzten 10 Jahren. In den letzten zwei Staffeln wurde für Doug und Carrie das Show-Biz wohl auch zum Alltag – und deshalb ist es wichtig UND richtig, einer Erfolgsstory ein würdiges Ende zu bereiten.

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Filmreview: The Hitcher

Posted by Reviewnator on März 21 2007 Add Comments
In den 80er Jahren war ich gerade alt genug, mir den Originalfilm „The Hitcher“ mit Rutger Hauer, C. Thomas Howell und Jennifer Jason Leigh anzusehen. Ein, für die damaligen „Thrillerverhältnisse“ richtig guter Film möchte ich sagen, bei dem so manch einer auf seinem Sitz tatsächlich noch hin und herrutschte.
Doch dieser Klassiker würde heute als alter Schinken gelten. Die jüngere Generation würde ihn eher belächeln als sich dabei auch nur in irgendeiner Form zu ängstigen. Warum?’ Das sollte sich mit der „Saw“-Reihe von ganz allein beantworten. Doch Qualität hin oder her, das Konzept des Filmes war sehr gut. Und, nicht so ganz fernab der Realität. Dave Meyers, der Regisseur der Neuauflage mit dem gleichen Titel hat sich nun zusammen mit dem Drehbuchautor Eric Red, der auch schon das Drehbuch für den 86er Streifen lieferte, die Aufgabe gestellt, den Horror/Thriller noch einmal aufleben zu lassen. Die Frage ist nur, wie erfolgreich sie damit waren.
Collegepärchen Grace Andrews (Sophia Bush) und Jim Halsey (Zachary Knighton) sind mit ihrem Auto auf dem Weg nach Mexiko. Es ist Spring Break und Grace möchte Jim endlich ihren Freundinnen vorstellen. Doch als es Nacht wird und heftig regnet, hätte Jim fast einen mitten auf der Strasse stehenden Mann überfahren. Es sieht wohl so aus, als hätte dieser eine Autopanne. Fest entschlossen keinen Fremden in irgendeiner Weise nur anzusprechen geschweige denn überhaupt mitzunehmen, überredet Grace ihren Freund dazu einfach weiterzufahren und Hilfe vorbeizuschicken. An einer Tankstelle kurze Zeit später aber treffen sie auf diesen Mann. Sein Name ist John Ryder (Sean Bean) und er bittet Jim um eine Mitfahrgelegenheit zum nächst besten Hotel. Peinlich berührt aufgrund der Vorgeschichte, willigt Jim ein. Doch die Fahrt gestaltet sich alles andere als angenehm für das junge Paar. Und spätestens als Ryder Grace mit einem Messer bedroht und Jim befiehlt ‚Ich möchte sterben’ zu sagen, steht für beide fest: in ihrem Auto sitzt ein Psychopath. Das Problem ist nur, so schnell kommen sie nicht von ihm los…
Der Film ist ehrlich gesagt gar nicht so schlecht wie ich ursprünglich angenommen habe. Aber das liegt wahrscheinlich auch daran, dass bis auf ein paar Ausnahmen das Drehbuch nahezu eins zu eins übernommen wurde. Eric Red hat da wohl einfach nur seinen Schrank aufgeräumt. Allerdings hat er die Rollen umgedreht. Denn entgegen der Originalversion ist bei „The Hitcher“ (2007) nicht Jim Halsey sondern die neu erfundene Grace die Hauptperson. Sie verkörpert im Zusammenhang mit Jim mehr oder weniger die Rolle der damaligen Kellnerin Nash (Jennifer Jason Leigh) und muss sich durch alle physischen und psychischen Strapazen des John Ryder durchkämpfen. Und die beinhalten vor allem rabiat abgeschlachtete und in den Kopf geschossene Personen. Und da sind wir auch bei Sophia Bush, bekannt aus ‘One Tree Hill’. Sie scheint sich so langsam aber sicher von den Teenie Serien verabschieden zu wollen. Muss sie wohl auch, wenn sie eine Zukunft im Hollywoodgeschäft haben und eines Tages begehrte Preise gewinnen möchte. Aber sie spielt ihre Rolle erstaunlicherweise souverän und glaubhaft. College Studentin eben.
Zachary Knighton, ebenfalls jemand, der mehr in Serien als in Filmen zu Hause ist, bekommt von mir nicht minder Respekt in seiner Rolle. Und das, obwohl er mir vollkommen neu ist. Bei den bisherigen oftmals kurzlebigen Projekten seinerseits aber auch verständlich. Aber sein Portrait des Jim nehme ich ihm ab. Denn, auch wenn er im Film den gleichen Namen wie sein Vorgänger trägt, so ist sein Schicksal dieses mal neu erfunden worden.
Sean Bean (North Country, Silent Hill) allerdings, der hier als mörderischer Stalker mit dem verbissenen Blick mehr oder weniger Rutger Hauer mimt, hatte es nicht ganz so einfach. Im Gegensatz zu Hauer sieht er mir nicht psychopatisch genug aus. Hauer verkörperte eine gewisse Ruhe in der Rolle. Bean ist mir ein wenig zu euphorisch. Aber das ist vielleicht Ansichtssache. Zumal ich beide Versionen kenne.
„The Hitcher“ hatte schon einmal ein Sequel hervorgebracht. Das war 2003 mit dem Namen „The Hitcher 2: I’ve been waiting“. Damals spielte zwar Howell wieder die Rolle des Jim Halsey, Rutger wurde aber mit Jake Busey (Identity) ersetzt. Ich nehme an, Fans waren nicht besonders begeistert, denn der Film machte sich nicht so gut. Und das, obwohl Eric Red das Drehbuch schrieb.
„The Hitcher“ (2007) scheint nun wohl das gleiche Schicksal zu treffen. Nicht nur, dass der Film bisher gerade mal 17 Mio. Dollar einspielte, er wurde auch schon nach 5 Wochen aus den amerikanischen Kinos genommen. Eine Schande finde ich, denn das Original – obwohl ein Klassiker – machte nicht viel mehr Geld. Und der Film ist wirklich nicht schlecht. Mittelmäßig, aber nicht schlecht. Und mittelmäßig auch nur, weil im Großen und Ganzen keine neuen oder dramatischeren Szenen eingebaut wurden. Eric Red hielt sich fast genau an den Vorgänger und brachte nur neue Personen in den Cast. Wer also die alte Version nicht kennt, müsste ihn ok finden.
The Hitcher
In den 80er Jahren war ich gerade alt genug, mir den Originalfilm „The Hitcher“ mit Rutger Hauer, C. Thomas Howell und Jennifer Jason Leigh anzusehen. Ein, für die damaligen „Thrillerverhältnisse“ richtig guter Film möchte ich sagen, bei dem so manch einer auf seinem Sitz tatsächlich noch hin und herrutschte.
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Wiederbelebung eines vergessenen Genres: The Black Donnellys

Posted by Reviewnator on März 16 2007 Add Comments

The Black Donnellys

Es gibt sie wie Sand am Meer. Wie Regen über Deutschland. Wie Yellow Cabs in New York City. Filmgenres florieren seit den Anfängen des bewegten Bildes. Manche geraten in Vergessenheit, manche erfahren aktuell ein Revival. So auch die düstere Stilrichtung “Film Noir”, die sich in den USA gerade dort ausbreitet, wo man sie nicht unbedingt erwarten würde: In TV-Serien. Ein Paradebeispiel dafür ist die kürzlich angelaufene Gangster-Serie “The Black Donnellys”. Ein würdiger Vertreter des so genannten “Neo Noir”.

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Tino geht ins Kino – und sperrt die Ohren auf

Posted by Tino Socaly on März 15 2007 Add Comments

Tino geht ins Kino: Robert Altmans Last Radio Show
Denn heute geht es um „Robert Altman’s Last Radio Show“, den letzten Film des genialen, leider am 20.11.2006 verstorbenen Regisseurs. Sein Vermächtnis quasi. Er dürfte es geahnt haben; schließlich war Altman schwer krank, sein Tod leider keine Überraschung. Was bleibt also?

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Filmreview: Fast Food Nation

Posted by Reviewnator on März 14 2007 Add Comments
Was schmeckt nach einem alkoholreichen Vorabend am nächsten Tag am besten? Ein saftiger Burger. Und warum schmeckt er so gut? Weil das Fleisch von einer gut gesättigten Kuh kam? Nee! Weil in dem Fleisch Dinge drin sind, die – wenn man es wüsste – jeden zum Vegetarier machen sollten.
„Fast Food Nation“ ist eigentlich ein Buch geschrieben von Eric Schlosser. Ein Buch, stark kritisiert von allerlei Seiten. Ob nun von Politikern, Wirtschaftsexperten oder sogar dem herkömmlichen Amerikaner. Jeder meint hierzu ein böses Wörtchen mitreden zu müssen. Und so falsch liegen sie alle gar nicht. Denn Schlosser gibt in seinem Buch Auskunft auf Fragen, die jeder Burger-Liebhaber sich eigentlich mal stellen sollte. Herkunft, Zubereitung und Vermarktung von Fleisch. Er betritt mit seiner dokumentierten Recherche das Terrain der „dunklen Seite des beliebtesten amerikanischen Essens”. Eine Seite, die man hinsichtlich des Ekelfaktors vielleicht besser gar nicht wissen sollte, finde ich. Richard Linkletter war da wohl anderer Meinung. Denn weil nicht jeder ein Buch in die Hand nimmt, nutzte der Regisseur nun der Aufklärung halber die – nach dem Essen – zweitliebste Freizeitbeschäftigung jedes Amis. Fernsehen. Das Buch wurde verfilmt.
Im Gegensatz zum Buch selbst aber, breitet der Film „Fast Food Nation“ natürlich sein Spektrum etwas weiter aus. Muss er auch, sonst wäre es ja mehr eine Dokumentation. So ergreift ‚Fast Food Nation’, bei dem Schlosser auch das Drehbuch schrieb, gleich die Möglichkeit, einen amerikanischen Rundumschlag zu machen. Denn ist man erst einmal in Kritik geraten, braucht man sich auch nicht mehr zurückhalten, nicht wahr. Und was gibt es daher besseres als das Thema zu politisieren? So verdeutlicht der Film relativ genau, wie sehr uns die Fast Food Industrie doch geändert hat. Nämlich nicht nur unsere Diät, sondern auch unsere Landschaft, unsere Wirtschaft, unsere Arbeitskräfte und unsere Kultur. Zumindest die der Amerikaner. Und um diese politischen Statements aber alle logisch in einem Film unterzubringen, kreierte man 3 Stories:
Don Anderson (Greg Kinnear) ist der neue Marketing Chef einer schnell wachsenden Fast Food Kette namens Mickeys. Er hat gerade den neuesten Burger namens ‚The Big One’ erfunden, als er von seinem Chef eine erschreckende Mitteilung bekommt – das Fleisch ist unsauber. Schlimmer noch, im Fleisch wurde Kuhscheiße gefunden. Und um diese Sache aufzuklären, wird Don zum Fleischzulieferer nach Cody, Colorado geschickt. Eine Aufgabe, die ihm Kopfzerbrechen bereitet.
Südlich Amerikas Grenzen, befindet sich derweil eine Gruppe von Mexikanern auf dem Weg in ein besseres Leben. Sylvia (Catalina Sandino Moreno), Raul (Wilmer Valderrama) und Coco (Ana Claudia Talancon) sind nur drei davon. Doch als sie endlich in Cody ankommen und Raul und Coco ihre Arbeit im Schlachthaus aufnehmen, entwickelt sich ihr Leben nicht ganz so rosig, wie sie sich es vorgestellt hatten.
Amber (Ashley Johnson), eine intelligente Schülerin in Cody, arbeitet Währendessen schon eine ganze Weile im lokalen Mickeys um Geld fürs College zu verdienen. Eine Aufgabe, die an ihr Tag für Tag mehr oder weniger belanglos vorbeizieht. Doch als urplötzlich ihr Onkel zu Hause auftaucht, erinnert er sie wieder an die Prioritäten im Leben.
Alle drei Geschichten oder Hauptfiguren der Geschichten, wird man wohl in der Realität so auffinden können. Und wie in der Realität, so haben sie im Film bis auf den Ort an dem sie sich befinden, nichts miteinander zu tun. Was sie aber verbindet ist die gnadenlose Auslieferung ihres Lebens an diesen überdimensional großen Industriezweig. Denn Don, auch wenn ihm seine Ergebnisse außerordentlich gegen den Strich gehen, findet sich gefangen zwischen den geldregierenden Mächten. Er will seiner Familie wegen nicht schon wieder umziehen oder gefeuert werden, und wählt daher den diplomatischen „ich halt den Mund“-Weg. Raul, Sylvia und Coco sind illegal im Land. Ihnen wird ohne Papiere nirgendwo anders als beim Fleischzulieferer ein Job angeboten. Sie müssen nehmen was sie kriegen können. Auch, wenn sie dafür Moral und Gesundheit über den Haufen werfen müssen. Genau wie Amber, die in einem Land, in dem das Äußere so unheimlich wichtig ist, eben nicht mal gerade so bei ‚Banana Republic’ eingestellt wird. Doch mit ihren Schulnoten und dem Einfluss Gleichgesinnter, hat sie eine Chance dem Kreis zu entkommen. Vielleicht.
Der Film beinhaltet so viele Facetten des amerikanischen Lebens, das es schwer wird sie alle aufzuzählen. Aber es sind Probleme, die tagtäglich bei CNN über den Bildschirm flattern. Probleme, die lauthals diskutiert wohl aber nie geändert werden (können). Und das fängt an bei der Immigration und den Grenzkontrollen, und geht bis hin zu Sicherheitsbestimmungen, Sauberkeit, Drogen, Raub und Menschenverachtung. Alles ist dabei und noch viel mehr. Das ist wohl auch der Grund, warum ‚Fast Food Nation’ fast 2 Stunden geht. Eine äußerst lange Zeit, bei der man sich manchmal etwas schwer tut aufzupassen.
Nichtsdestotrotz ist ‚Fast Food Nation’ aber ein recht guter Film, der abgesehen vom elendigen Geschäft mit „verdorbenem“ Fleisch und massakriert gequälten Rindern, wohl vor allem auch die Umstände im Land deutlich machen soll. Zumindest für den Amerikaner, der ja manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Ob das gut ankommt wage ich zu bezweifeln und die Einspielquote bestätigt es. Allerdings ist der Film auch sehr langatmig, was ihn wiederum stellenweise langweilig macht. „Action speaks louder than words“ lautet hier wohl der Schlachtruf. Ein Vorschlag für den oder die nächste(n) Präsident(in) der USA?

Fast Food Nation

Was schmeckt nach einem alkoholreichen Vorabend am nächsten Tag am besten? Ein saftiger Burger. Und warum schmeckt er so gut? Weil das Fleisch von einer gut gesättigten Kuh kam? Nee! Weil in dem Fleisch Dinge drin sind, die – wenn man es wüsste – jeden zum Vegetarier machen sollten.

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