19th May 2012

Archive for the 'Film' Category

Filmreview: Scary Moive 4

Posted by Reviewnator on Mai 1 2006 Add Comments

Scary Movie 4

Ein fantastisches Drehbuch und hervorragende schauspielerische Leistung – das macht einen guten Film aus. Ein unter Alkoholeinfluss geschriebenes Drehbuch und schauspielerische Selbstbeherrschung – das macht ein „Scary Movie“ aus.

Filmreview: Ice Age 2

Posted by Reviewnator on April 15 2006 Add Comments

Ice Age 2

Es gibt ausgesprochen wenige Fortsetzungen, die ihrem Original den Platz strittig machen können. Ice Age 2 gehört definitiv zu den wenigen Filmen, die ihr eh schon recht missratenes Original nochmals deutlich unterbieten können. War der erste Teil wenigstens noch von den Dialogen her stellenweise amüsant, liegt gerade darin einer der größten Kritikpunkte der Fortsetzung – neben zahlreichen Nebenkritiksschauplätzen.

Filmreview: V wie Vendetta

Posted by Reviewnator on April 4 2006 Add Comments

V wie Vendetta

Der Name Wachowski steht vor allem für eins: Die Matrix. Die Produzenten-Brüder schufen mit den drei Matrix Teilen eine Kulttrilogie, die von Fortsetzung zu Fortsetzung schlechter wurde. Sowohl inhaltlich als auch rein visuell lassen sich die Parellelen zwischen “V wie Vendetta” und der Matrix nicht wegreden. In beiden Filmen versucht ein Individuum aus den Zwängen einer rigiden Gesellschaft auszubrechen.

Filmreview: Brokeback Mountain

Posted by Reviewnator on März 16 2006 Add Comments

Brokeback Mountain

Was wurde über diesen Film im Voraus nicht alles geschrieben. Zu homosexuell wäre er. Zu sehr würde sich das Motiv des “Anders sein” in den Vordergrund drängen und damit einen reinen Schwulenepos schaffen. Außerdem würde des Mannes heiligstes Terrain, der Western, öffentlich denunziiert, proklamierten einige hoch angesehene Filmkritiker. In einigen Bundesstaaten der USA wurde der Streifen gar verboten und durfte somit nicht im Kino gezeigt werden. Das machte natürlich weltweit Schlagzeilen und unterstrich nicht zuletzt die Prüderie der Amerikaner.

Filmreview: Syriana

Posted by Reviewnator on März 5 2006 Add Comments

George Clooney und Matt Damon in Syriana

Schon mit “Traffic” setzte Stephen Gaghan ein nicht zu unterschätzendes Zeichen in Sachen Hollywood Kino, das nicht immer linientreu hinter den Mainstream Produktionen der Traumfabrik herläuft. Nun führte er bei “Syriana” Regie und die Parellelen zum oben genannten Drogendrama sind nicht zu übersehen. Diesmal geht es jedoch um eine andere Baustelle der Korruption und der illegalen Machenschaften: Der Machtpoker ums Öl.
George Clooney, der sich gerade mit seinem kürzlich gedrehten Politthriller “Good Night, and Goodbye” zu so etwas wie dem guten Gewissen Hollywoods gemausert hat, spielt in “Syriana” den zwielichtigen CIA Agenten Bob Barnes, der für seine Auftraggeber über Leichen geht. Sein aktueller Auftrag lautet, den Thronerben eines fiktiven Golf-Emirats zu beseitigen, der nach einer Reformation seines Landes strebt. Zusammen mit dem ehrgeizigen Wirtschaftsberater Woodman (Matt Damon) entwirft er Pläne für eine ökologische Annäherung an den Westen. Die US-Regierung ist von dem Vorhaben des Scheichs keineswegs erfreut, da sie den Nahen Osten durch dessen aufkeimende Wirtschaft für einen Ernst zu nehmenden Feind hält.
Klingt stark nach Fiktion, ist es aber nicht. Der Film beinhaltet durchaus reale Bezüge, die aus dem kontoversen und oft kritisierten Buch “See No Evil” von Robert Baer, der selbst über 20 Jahre beim amerikanischen Geheimdienst Operationsleiter war, entnommen sind.
Besonders das Ende des Streifens wirkt beklemmend, denn in dem clever konstruierten Lehrstück über die Verquickung von Wirtschaft und Politik wird schließlich festgestellt, dass das, was hinter geschlossenen Türen versaut wird, jeder Einzelne ausbaden muss. Der korpulente Clooney, der aufdringlich und dennoch kompetent wirkende Damon und der stets belächelte Anwalt Jeffrey Wright spielen ihre Rollen mit Leidenschaft, glaubwürdig und perfektionistisch. Und das schöne an dem Film ist, dass sich keiner der Hauptdarsteller krampfhaft in den Vordergrund drängen will sondern stets ein Gleichgewicht der konkurrierenden Parteien waltet.
Anspruch, Spannung und eine Brise Action sind die Zutaten für den gelungenen Politthriller “Syriana”. Stellenweise fällt es, bei den teils parallel laufenden Handlungssträngen, schwer, Schritt zu halten, doch selbst dafür ist eigentlich ein Lob angebracht. Denn “Syriana” ist einer der Filme, die man sich nicht nur einmal anschaut.

Schon mit “Traffic” setzte Stephen Gaghan ein nicht zu unterschätzendes Zeichen in Sachen Hollywood Kino, das nicht immer linientreu hinter den Mainstream Produktionen der Traumfabrik herläuft. Nun führte er bei “Syriana” Regie und die Parellelen zum oben genannten Drogendrama sind nicht zu übersehen. Diesmal geht es jedoch um eine andere Baustelle der Korruption und der illegalen Machenschaften: Der Machtpoker ums Öl.

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Filmreview: Jarhead

Posted by Reviewnator on Januar 11 2006 Add Comments

Jarhead

Neben Leathernecks und Devil Dogs bezeichnen sich die Mitglieder des United Marine Corps auch als Jarheads. Der Begriff umschreibt ihre oftmals an den Seiten kahlrasierten Köpfe, die das verkörpern was diesen Film ausmacht: Radikalität. Ob die Truppen radikal gedrillt werden oder radikaler Hitze und Langeweile in der Wüste von Kuwait ausgesetzt sind, die ganzen 122 Minuten lässt einen das Gefühl nicht los, die extreme Beschaffenheit des Krieges hautnah zu spüren.

Filmreview: Match Point

Posted by Reviewnator on Januar 11 2006 Add Comments

Match Point

Gleich vorab: Dieser Film ist ein Meisterwerk, in absolut jeder Hinsicht. Er erfindet einen Stil neu, bei dem man glaubte, dass es ihn nur noch in billig produzierten ZDF Vorabendserien geben würde: Den Liebesthriller.

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Filmreview: Dick und Jane

Posted by Reviewnator on Januar 8 2006 Add Comments

10-07 dick_and_jane_header

Jim Carrey ist der König des Slapsticks und der Pantomime. Kein anderer Schauspieler hat es geschafft, alleine durch seine derart facettenreichen Gesichtsmimiken, so viele Zuschauer zum Lachen zu bringen. Mit der Hauptrolle in “Die Maske” und der Rolle als The Riddler in “Batman” überzeugte er selbst den letzten Hollywood Kritiker und löste sozusagen ein Ticket für die Traumfabrik für Lebzeit.

Filmreview: Babel

Posted by Reviewnator on Januar 4 2006 Add Comments
Eigentlich erwartet man doch von einem Hollywood Star, dass er von einem Blockbuster zum nächsten springt, dabei Millionenbudgets zur Verfügung stehen und die Gagen sich deren annähern. Glücklicherweise täuscht man sich gelegentlich. Denn wer dachte denn im Traum daran, einen Brad Pitt in einer Art Nebenrolle mit insgesamt maximal 20 Minuten Screentime zu erleben? Oder eine Cate Blanchett, die annähernd 2 ½ Stunden nichts anderes macht, als auf dem Boden einer Steinhütte zu verbluten? „Geht nicht, gibt’s nicht“, stellte ein bekannter Baumarkt schon vor geraumer Zeit fest. „Babel“ unterstreicht diese These bis ins letzte Detail.
Was für ein atemberaubender Film dieses neue Meisterwerk von Regisseur Alejandro Gonzalez Inarritu doch ist. Im Grunde ein Zeichen an die moderne Welt, endlich mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu kehren um im gleichen Atemzug festzustellen, dass es eigentlich gar keinen Grund gibt, auf selbigem Fuß zu fassen. Eine Symbiose aus schrillem Alltagsleben und unendlicher Stille, resultierend aus völliger Verständnislosigkeit. Bahnhof? Kein Wort verstanden? Genau das ist der Inhalt.
Auf drei Ebenen spielt sich dieses Ensemble-Drama ab. Drei Kontinente dienen hierzu als Standorte. In der marokkanischen Wüste spielen zwei Jungs mit einem vom Vater mitgebrachten Gewehr. Mit der Waffe in der Hand versuchen die beiden Heranwachsenden tierische Gefahren von der geldbringenden Schafsherde fern zu halten. Doch schnell artet die Aktion in ein Unglück aus indem einer der Jungs die amerikanische Urlaubstouristin Susan (Cate Blanchett) trifft und diese droht zu verbluten. Händeringend versucht ihr Ehemann Richard (Brad Pitt) seine Gattin am Leben zu halten und schnellstmöglich Hilfe zu holen.
Zur gleichen Zeit befindet sich die Japanerin Chieko (Rinko Kikuchi) in einem der unzähligen Nachtclubs Tokios. Äußerlich unversehrt muss der Zuschauer bald feststellen, dass das Mädchen taub ist und deshalb seit Jahren vergeblich nach Anerkennung und Glück strebt. Hinzu kommt das tragische Schicksal ihrer suizidären Mutter. Ob Drogenrausch oder Eigenprostitution – das Mädchen versucht krampfhaft in der schnelllebigen, äußerlich makellosen japanischen Gesellschaft halt zu finden – vergeblich.
Szenenwechsel. Die Nanny zweier amerikanischer Kinder Amelia (Adriana Barraza) fährt zusammen mit den beiden Sprösslingen zur Hochzeit ihres Sohnes nach Mexiko – ohne elterliche Erlaubnis und ohne schriftliche Einverständniserklärung. Es kommt, wie es kommen muss. Als Amelias Neffe Santiago von der Grenzpolizei inspiziert wird und darauf hin die Nerven verliert, flüchtet er samt Nanny und Kindern in die Steppe Texas’. Vollkommen orientierungs- und hilflos taumeln die der brütenden Sonne Ausgesetzten über staubtrockenes Gelände, bis Amelia die Geschwister alleine lässt um schneller zum nächsten Highway zu kommen. Doch dort angekommen, gehen die Missverständnisse erst so richtig los…
Was man bei diesem Durcheinander auf den ersten Blick nicht erahnt: Alle drei Handlungen sind mit einander verbunden, obwohl die Protagonisten selbst keinen blassen Schimmer von den desaströsen Ereignissen der anderen haben. Gekonnt verflechtet das Filmteam rund um Regisseur Inarritu die drei Handlungen und schafft dabei wahnwitzige Übergänge und plötzliche Szenenabrisse, die den Zuschauer gerade zu nach Fortsetzung lechzen lassen. Wer allerdings allzu schnell schwach wird, wenn z.B. eine Wunde von einem marokkanischen Tierarzt geflickt wird, sollte sich lieber die Flossen vor die Augen halten – oder „Babel“ komplett meiden.
Auch für einen gemütlichen Samstag Abend ist dieser Streifen nicht geeignet. Die Floskel „schwere Kost“ kann hier ausnahmsweise einmal wörtlich genommen werden. Actionverwöhnte James Bond Anhänger werden ebenso wenig auf ihre Kosten kommen, wie verkitschte Rosamunde Pilcher Fanatiker. Einen vergleichbaren Streifen, den ich bereits gesehen habe, gibt es leider nicht. Eines steht allerdings fest, auch wenn der nachfolgende Vergleich etwas hinkt: Wer sich z.B. beim erst kürzlich verfilmten „Miami Vice“ gelangweilt im Kinositz verschanzt hat, wird „Babel“ definitiv hassen. Denn offensichtlich passiert bei beiden Filmen so gut wie nichts, zwischen den Szenen spielt sich allerdings eine ganze Menge ab.
Bei „Babel“ ist der Name Programm. Bereits in der Bibel symbolisierte der Turmbau zu Babel die Allegorie für das menschliche Trauma, mit einem anderen Menschen nicht reden zu können, weil er eine andere Sprache spricht. Der Film zeugt davon, wie Sprache und Zeichen missgedeutet werden und welche folgenschweren Ergebnisse diese Verständigungsriten haben können. Immer noch Bahnhof? Wieder nichts verstanden? „Babel“ lässt sich nur durch sehen verstehen.

Babel

Eigentlich erwartet man doch von einem Hollywood Star, dass er von einem Blockbuster zum nächsten springt, dabei Millionenbudgets zur Verfügung stehen und die Gagen sich deren annähern. Glücklicherweise täuscht man sich gelegentlich. Denn wer dachte denn im Traum daran, einen Brad Pitt in einer Art Nebenrolle mit insgesamt maximal 20 Minuten Screentime zu erleben? Oder eine Cate Blanchett, die annähernd 2 ½ Stunden nichts anderes macht, als auf dem Boden einer Steinhütte zu verbluten? „Geht nicht, gibt’s nicht“, stellte ein bekannter Baumarkt schon vor geraumer Zeit fest. „Babel“ unterstreicht diese These bis ins letzte Detail.

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Filmreview: Get Rich Or Die Tryin’

Posted by Reviewnator on Dezember 31 2005 Add Comments

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Jetzt ist er also auch in deutschen Kinos zu sehen, der neue Film mit 50 Cent als Hauptdarsteller. In den USA läuft der Streifen schon seit November und hat bereits jede Menge Geld in die Kinokassen gespült. Allerdings nicht ganz soviel, wie anfangs erwartet. Kritiker haben größtenteils den Streifen in Grund und Boden kritisiert, aufgesetzt und wortkark soll der Hauptdarsteller lustlos über die Leinwand laufen und von einer Schießerei in die nächste kommen, titelten einige Websites und Zeitungen. Hierzulande spürt man hingegen noch nichts von der Polarisierung, die der Film anscheinend erzeugen soll.

Filmreview: King Kong

Posted by Reviewnator on Dezember 17 2005 Add Comments

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Als ein Drama in drei Akten könnte man das Meisterwerk Peter Jackson’s bezeichnen. Nicht nur unfassbare, auch unfassbar schöne Szenen spielen sich da bei King Kong vor einem auf der Leinwand ab. Die knapp dreistündige Kinofassung wirft den Zuschauer direkt in eine “30er-Jahre-New-York-Stimmung”, die sich so ungeordnet und aufgewühlt noch in recht wenigen Filmen gezeigt hat. Die dadruch entstehende Atmosphäre wirkt beängstigend real, für die Dauer dieses Films fühlt man sich tatsächlich in den Big Apple von vor mehr als 70 Jahren versetzt.

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