Ein fantastisches Drehbuch und hervorragende schauspielerische Leistung – das macht einen guten Film aus. Ein unter Alkoholeinfluss geschriebenes Drehbuch und schauspielerische Selbstbeherrschung – das macht ein „Scary Movie“ aus.
Archive for the 'Film' Category
Filmreview: Scary Moive 4
Filmreview: Ice Age 2
Es gibt ausgesprochen wenige Fortsetzungen, die ihrem Original den Platz strittig machen können. Ice Age 2 gehört definitiv zu den wenigen Filmen, die ihr eh schon recht missratenes Original nochmals deutlich unterbieten können. War der erste Teil wenigstens noch von den Dialogen her stellenweise amüsant, liegt gerade darin einer der größten Kritikpunkte der Fortsetzung – neben zahlreichen Nebenkritiksschauplätzen.
Filmreview: V wie Vendetta
Der Name Wachowski steht vor allem für eins: Die Matrix. Die Produzenten-Brüder schufen mit den drei Matrix Teilen eine Kulttrilogie, die von Fortsetzung zu Fortsetzung schlechter wurde. Sowohl inhaltlich als auch rein visuell lassen sich die Parellelen zwischen “V wie Vendetta” und der Matrix nicht wegreden. In beiden Filmen versucht ein Individuum aus den Zwängen einer rigiden Gesellschaft auszubrechen.
Filmreview: Brokeback Mountain
Was wurde über diesen Film im Voraus nicht alles geschrieben. Zu homosexuell wäre er. Zu sehr würde sich das Motiv des “Anders sein” in den Vordergrund drängen und damit einen reinen Schwulenepos schaffen. Außerdem würde des Mannes heiligstes Terrain, der Western, öffentlich denunziiert, proklamierten einige hoch angesehene Filmkritiker. In einigen Bundesstaaten der USA wurde der Streifen gar verboten und durfte somit nicht im Kino gezeigt werden. Das machte natürlich weltweit Schlagzeilen und unterstrich nicht zuletzt die Prüderie der Amerikaner.
Filmreview: Syriana
Schon mit “Traffic” setzte Stephen Gaghan ein nicht zu unterschätzendes Zeichen in Sachen Hollywood Kino, das nicht immer linientreu hinter den Mainstream Produktionen der Traumfabrik herläuft. Nun führte er bei “Syriana” Regie und die Parellelen zum oben genannten Drogendrama sind nicht zu übersehen. Diesmal geht es jedoch um eine andere Baustelle der Korruption und der illegalen Machenschaften: Der Machtpoker ums Öl.
Filmreview: Jarhead
Neben Leathernecks und Devil Dogs bezeichnen sich die Mitglieder des United Marine Corps auch als Jarheads. Der Begriff umschreibt ihre oftmals an den Seiten kahlrasierten Köpfe, die das verkörpern was diesen Film ausmacht: Radikalität. Ob die Truppen radikal gedrillt werden oder radikaler Hitze und Langeweile in der Wüste von Kuwait ausgesetzt sind, die ganzen 122 Minuten lässt einen das Gefühl nicht los, die extreme Beschaffenheit des Krieges hautnah zu spüren.
Filmreview: Dick und Jane
Jim Carrey ist der König des Slapsticks und der Pantomime. Kein anderer Schauspieler hat es geschafft, alleine durch seine derart facettenreichen Gesichtsmimiken, so viele Zuschauer zum Lachen zu bringen. Mit der Hauptrolle in “Die Maske” und der Rolle als The Riddler in “Batman” überzeugte er selbst den letzten Hollywood Kritiker und löste sozusagen ein Ticket für die Traumfabrik für Lebzeit.
Filmreview: Babel
Eigentlich erwartet man doch von einem Hollywood Star, dass er von einem Blockbuster zum nächsten springt, dabei Millionenbudgets zur Verfügung stehen und die Gagen sich deren annähern. Glücklicherweise täuscht man sich gelegentlich. Denn wer dachte denn im Traum daran, einen Brad Pitt in einer Art Nebenrolle mit insgesamt maximal 20 Minuten Screentime zu erleben? Oder eine Cate Blanchett, die annähernd 2 ½ Stunden nichts anderes macht, als auf dem Boden einer Steinhütte zu verbluten? „Geht nicht, gibt’s nicht“, stellte ein bekannter Baumarkt schon vor geraumer Zeit fest. „Babel“ unterstreicht diese These bis ins letzte Detail.
Filmreview: Get Rich Or Die Tryin’
Jetzt ist er also auch in deutschen Kinos zu sehen, der neue Film mit 50 Cent als Hauptdarsteller. In den USA läuft der Streifen schon seit November und hat bereits jede Menge Geld in die Kinokassen gespült. Allerdings nicht ganz soviel, wie anfangs erwartet. Kritiker haben größtenteils den Streifen in Grund und Boden kritisiert, aufgesetzt und wortkark soll der Hauptdarsteller lustlos über die Leinwand laufen und von einer Schießerei in die nächste kommen, titelten einige Websites und Zeitungen. Hierzulande spürt man hingegen noch nichts von der Polarisierung, die der Film anscheinend erzeugen soll.
Filmreview: King Kong
Als ein Drama in drei Akten könnte man das Meisterwerk Peter Jackson’s bezeichnen. Nicht nur unfassbare, auch unfassbar schöne Szenen spielen sich da bei King Kong vor einem auf der Leinwand ab. Die knapp dreistündige Kinofassung wirft den Zuschauer direkt in eine “30er-Jahre-New-York-Stimmung”, die sich so ungeordnet und aufgewühlt noch in recht wenigen Filmen gezeigt hat. Die dadruch entstehende Atmosphäre wirkt beängstigend real, für die Dauer dieses Films fühlt man sich tatsächlich in den Big Apple von vor mehr als 70 Jahren versetzt.




















