Woody Allen hat es schon einmal mit seinem Meisterwerk „Manhattan“ bewiesen: New York verändert Menschen. Dass der Stadtneurotiker sich selbst viele Jahre von seiner Heimat entfremdete und in Europa, mit europäischen Filmen, mit europäischen Schauspielern eine neue Ausdrucksweise fand, macht diese These umso glaubwürdiger.
Posts Tagged 'Komödie'
Filmreview: Whatever Works
Filmreview: All Inclusive
Wer sich zurzeit das aktuelle Kinoprogramm ansieht, wird manchmal gar nicht wissen, für welchen Film er sich gerade entscheiden soll. Es gibt der Saison entsprechende Weihnachtsfilme und Animationen, Horror und Drama als auch Komödien en masse. Die Vorweihnachtszeit bringt nun mal auch gerne Kassen klingelnde Blockbuster mit sich.
Filmreview: New In Town
Renee Zellweger, so muss ich zugeben, hat mir in „Bridget Jones“ immer ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert. Ihre leicht trottelige und doch liebenswürdige Charakterdarstellung der molligen Bridget sehe ich mir immer wieder gern an. Vor allem zur Weihnachtszeit. Doch solche perfekt zugeschnittenen Rollen mit internationalem Erfolg scheinen auch für A-List-Stars wie Zellweger spärlich gesät zu sein.
Filmreview: Dil Bole Hadippa!
Die indische Filmindustrie ist die größte weltweit. Pro Jahr werden in Mumbai über 1000 Filme produziert. Bei so vielen Produktionen von oftmals namhaften Regisseuren fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Ein Film, der den Masala-Mix (eine indische Gewürzmischung; auf Bollywood bezogen: die Mischung aller Genres wie Action, Romantik, Comedy, Drama und Musical) beschreibt, ist „Dil Bole Hadippa“.
Filmreview: (500) Days of Summer
Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und die Bäume verlieren langsam ihre Blätter. Schwer zu übersehen: Es ist Herbst. Fast schon verwunderlich ist es da, dass gerade verhältnismäßig wenig Liebesfilme in den Lichtspielhäusern des Landes gezeigt werden. Ein erstes Anzeichen für den Start der Herbst-Saison gibt es dennoch: Es heißt „(500) Days of Summer“.
Filmreview: Chuck und Larry – wie Feuer und Flamme
Eigentlich ist es ein Dilemma und eine persönliche Schande jemals gedacht zu haben, die USA sei das beste Land der Welt. Ich verbuche diese dumme Logik mal als jugendliche Naivität. Zum einen, weil abgesehen vom verherrlichten Glitzer und Glamour der Musik-, Film- und Fernsehindustrie absolut gar nichts wirklich glitzert.
Filmreview: Beim ersten Mal
Judd Apatow sagte einst „My way of dealing with the world has always been to make fun of it and observe it but not take part in it.“ Ein Spruch, den man mit ‚Humor ist die beste Medizin’ gleichsetzen kann. Und wie hervorragend er dieses Lebensmotto umsetzt, wird einem mit seinem neuesten Film „Beim ersten Mal“ (englischer Originaltitel: „Knocked Up“) deutlich.
Filmreview: Die Simpsons – Der Film
Gelbe Landschaften wohin man schaut: Auf Werbeplakaten, im Vorabendprogramm von Pro7, in Supermärkten und Spielwarenläden. Das satte Simpsons-Gelb ist bereits eine eigene Marke. Ebenso wie die Figuren dahinter – und das nicht erst seit gestern. Am 19. April 1987 ging eine Zeichentrickserie on Air, deren Wurzeln auf Erfolgsboden fruchtete. 2007 gibt es 18 Staffeln der Kult-Serie und neuerdings einen Kinofilm, den man als Simpsons-Fan unbedingt zwiespältig betrachten sollte.
Filmreview: Evan Allmächtig
Jim Carrey war 2003 als Bruce Nolan unschlagbar. Sagenhafte 484 Millionen USD Umsatz verschaffte er dem Studio mit ‚ Bruce Allmächtig’. Ein stolzer Profit bei einem Produktionsbudget von nur 81 Mill USD. Es erscheint daher ein wenig seltsam, das Universal diese Rechnung nicht noch einmal wiederholen möchte und stattdessen jetzt mit der Sequel „Evan Allmächtig“ die teuerste Komödie aller Zeiten kreierte. Fragt sich nur, ob sich die 175 Mill USD gelohnt haben.
Filmreview: Adams Äpfel
Wer genug hat von dem Einheitsbrei, der es nicht mal in die Kinos geschafft hat und jetzt die Videotheken überflutet, dem sei wärmstens der Griff zu „Adams Äpfel“ von Anders Thomas Jensen („Dänische Delikatessen“, „In China essen sie Hunde“) empfohlen. Ist auch der Hype des Dogma-Kinos abgeebbt, so liefern dänische Komödien seit einigen Jahren immer wieder filmische Überraschungen. Und wer deren schwarzen, bitterbösen Humor kennt und mag, der ahnt, was ihn bei „Adams Äpfel“ erwartet.
Filmreview: Hot Fuzz
Was hab ich mich damals über Shaun Of The Dead gelacht. Das war zu einer Zeit, da dachte ich vernünftige Filmparodien lehnen sich qualitativ an Der Wixxer an und sind vom Aussterben bedroht. Drei Jahre später hat sich die Situation zugespitzt: „Der Wixxer II“ ist erschienen und gute Filmparodien sucht man besser auf Youtube als in Hollywood. Doch jeder Tunnel hat auch ein Ende, welches in dem Falle Hot Fuzz heißt – eine gnadenlos geniale Parodie auf das Genre „Krimi“.
Filmreview: Oceans 13
Mal ganz ehrlich: Was für Probleme hat die deutsche Spitzenpresse eigentlich mit guten Filmen? Andauernd muss man auf Spiegel.de, Fokus.de und Konsorten Artikel lesen die Filme verreißen, nur aufgrund der Tatsache, dass sie eben massentauglich produziert sind und nicht gerade den Gedanken des Independent-Kinos vorantreiben. Scheinbar haben die werten Kollegen noch nicht begriffen, was „Mainstream“ wirklich heißt. „Oceans 13“ reiht sich nahtlos in die beiden oben genannten Kategorien ein: Mainstream und von der Presse verrissen…





















