19th May 2012

Posts Tagged 'Komödie'

Filmreview: Klick

Posted by Reviewnator on Oktober 30 2006 Add Comments
Vor 20 Jahren hatte sich der Regisseur Robert Zemeckis solch einer Storyline schon einmal angenommen. Damals rannte ein gewisser Marty McFly durch Vergangenheit und Zukunft, zurück in die Vergangenheit, dann wieder in die Zukunft usw. Alles mit dem Hilfsmittel eines einzigen Autos. Doch das war 1985. Jahre her. Filmemacher – ob alt oder jung – streben ja verständlicherweise immer nach einem solch erfolgreichen Blockbuster der Filmgeschichte. Noch dazu dreiteilig. Oh dieser Ruhm. Diese Millionen. Da witterte Frank Coraci wahrscheinlich seine Chance. Denn gerade weil es schon Jahre her ist und die jungen Leute von heute diese Filme mit Michael J. Fox vielleicht schon eher als Klassiker sehen, versucht dieser nämlich jetzt mit Hilfe der gestandenen Drehbuchautoren Steve Koren und Mark O’Keefe diese Geschichte oder sagen wir mal die Idee mit der Zeitreise wieder aufleben zu lassen. Und da wir ja in der Technologie nun ein wenig weiter sind, im Leben aber fauler wurden, was wird daher heute im 21. Jahrhundert das Hilfsmittel sein? Klar. Eine Fernbedienung. Und die kommt in Coracis Film mit dem passenden Titel „Click“ mehr als nur sporadisch zum Einsatz.
Der Architekt Michael Newman (Adam Sandler) hat schon so seine Probleme. Er ist verheiratet, hat zwei kleine Kinder, einen anspruchsvollen Job und einfach keine Zeit alle drei Seiten seines Lebens unter einen Hut zu bekommen. Er tut was er kann, doch das ist einfach nicht genug. Jeder zieht und zuppelt an ihm rum, keinem kann er es recht machen. Darum rastet er eines abends regelrecht aus, als seine Fernbedienung mal wieder alles andere in den Gang setzt als den Fernseher. Und gerade den benötigt er ganz dringend. Denn unter Druck gesetzt von seinem Boss (David Hasselhoff) sollte er sich eine Dokumentation als Recherche für einen wichtigen Kunden ansehen. Newman steht das Wasser bis zum Hals. Und so setzt er sich in sein Auto und sucht nach einer Universalfernbedienung. Eine, die endlich macht was er clickt. Kurze Zeit später steht er auch schon im passenden Laden. Bed, Bath & Beyond. Doch wie so oft im Leben sind die Verkäufer auch in Newmans Fall alles andere als hilfsbereit. Auf sich allein gestellt, schlendert er durch die Gänge und findet alles für’s Bett und alles für’s Bad, weit und breit aber nicht was er sucht. Vollkommen niedergeschlagen und müde legt er sich trostlos auf ein zur Schau stehendes Bett und schaut sich um. Abseits des Trubels und zwischen hängenden Kissen wittert er seine Chance. Eine Tür mit der Aufschrift „Beyond“. Und was er findet ist endlich eine Person, die weiß wovon er spricht. Morty (Christopher Walken). Besser noch, Morty überlässt ihm ganz umsonst die beste Technologie an Fernbedienung, welche noch nicht einmal im herkömmlichen Handel erhältlich ist. Die Sache hat nur einen Haken – man kann sie nicht zurückgeben oder umtauschen. Für Newman kein Problem. Einem geschenkten Gaul schaut man schließlich nicht ins Maul. Doch kurze Zeit später bemerkt Newman durch Zufall schon wie einzigartig diese Technologie doch ist. Zeigen und klicken ist das Geheimnis. So kann er das Hundebellen leiser stellen, Streitereien mit seiner Frau vorspulen, einen falschen Satz durch zurückspulen ausbessern, beim Familienessen einfach den Ton wegnehmen usw. Sein Leben, das merkt Newman, ist plötzlich um 100 % besser geworden. Doch als er sich entschließt in die Zukunft zu spulen, trifft ihn mehr als nur eine böse Überraschung. Sieht wohl so aus, als ob sein Leben nicht ganz wie geplant verläuft…
Coraci scheint mit Adam Sandler seinen Lieblingsschauspieler gefunden zu haben. In seinen erst fünf Filmen spielte Sandler in sage und schreibe bereits drei mit. ‚Waterboy’, ‚The Wedding Singer’ und jetzt ‚Click’. Und in typischer Sandler-Manier ist auch ‚Click’ wieder einmal ein Film, bei dem man Lachen soll. Wie schon vorher gesagt, basiert dieses Werk auf der Idee der Zeitreise. Dabei spielt es keine Rolle ob 2 Minuten, 10 Minuten, 3 Tage oder sogar 20 Jahre. Jedoch spielt Click im Gegensatz zu ‚Zurück in die Zukunft’ mehr mit den täglichen Lebensmomenten statt mit ganzen Lebenskonsequenzen. Zumindest anfänglich. Und diese beziehen sich meist auf Verbesserungen des Alltags, wie z. B. die Heranziehung eines Kunden, die Auflösung eines Staus, die Kommunikation mit der Ehefrau usw. Es wird in witziger Art und Weise alles das angesprochen, was das tägliche Leben ausmacht. Doch in guter alter Hollywood Movie Manier, wären 109 Minuten dergleichen natürlich langweilig. Jedes Ying hat sein Yang. Und so schrieben die Drehbuchautoren zur happy-go-lucky Story noch Neugier, Verzweiflung und Tragik hinzu. Was zuerst als moderne Version der Kristallkugel galt, wird dann zum Fluch. Denn wenn eine Fernbedienung letztendlich dein Leben bestimmt – das kann nicht gut enden. Oder kann es? Hollywood ist so berechenbar…
Adam Sandler selbst ist eben Adam Sandler. Er spielt wie er immer spielt. Einen inzwischen erwachsenen Mann, vergleichbar mit seiner Rolle in ’50 first dates’ oder ‚Anger Management’. Allerdings – er ist und bleibt ein Komiker. Seine Szenen als alter fast schon erbärmlicher Mann mit Tränen in den Augen, sind mehr lustig als emotional mitfühlend. Wann auch immer er sich in das Trauergefühl stürzt, wirkt er mehr jaulend als weinend mit einem Touch ‚Waterboy’. Ist das unbedingt schlecht? Nein. Ist ja schließlich eine Komödie und wann ich lache, sei ja mir überlassen.
Kate Beckinsale, die heiße Frau an seiner Seite, ist für die Geschichte äußerst wichtig. Aber werde ich mich in 2 Jahren an diese von ihr gespielte Rolle erinnern? Nein. Das Komödienfach ist nicht wirklich was für sie. Nichtsdestotrotz ist sie eine gute Schauspielerin. Und die nächsten Hauptrollen in Dramen und Thriller stehen ja auch schon in den Startlöchern. David Hasselhoff. Unser David. Aus irgendwelchen Gründen bei Amerikanern im Hirn als heute noch gefeierter Superstar in Deutschland, wagt er sich nach all seinen Skandalen wieder ins Filmgeschäft. Und – er ist wie gemacht für Komödien. Dir bleibt nichts anderes übrig als zu lachen. Und ich meine nicht auslachen. Der Mann hat irgendetwas an sich. Ist es seine Größe, seine Grimassen, unser Wissen über sein Privatleben, Baywatch. Keine Ahnung. Fakt ist, sein Stern bewegt sich wieder gen Himmel. Dank seiner einlagenreichen Jury Funktion in ‚America’s got Talent’, hat ihn Amerika auch wieder in die Arme geschlossen.
Die letzten beiden zu erwähnenden Rollenträger wären noch Christopher Walken und Henry Winkler. Beide sind Filmgrößen, beide spielen ihre Rollen hervorragend und beide sind heute mehr in Komödien als in Dramen zu finden. Ist das Komödienfach die Abstellkammer von alternden Movie Stars? Mit Michael Douglas hatte ich doch auch schon mal dieses Thema gehabt. Hmmh.
Letztendlich ist ‚Click’ ein typischer Adam Sandler Film. Man lacht wo man lachen soll, man lacht wo man eigentlich mitfühlen soll und man lacht, weil das Ende vorhersehbar ist. Hollywood!!! Doch vielleicht sollte man nach einem Film wie diesem auch ein Moment zum nachdenken nehmen. Do never take anything for granted!

Klick

Vor 20 Jahren hatte sich der Regisseur Robert Zemeckis solch einer Storyline schon einmal angenommen. Damals rannte ein gewisser Marty McFly durch Vergangenheit und Zukunft, zurück in die Vergangenheit, dann wieder in die Zukunft usw. Alles mit dem Hilfsmittel eines einzigen Autos. Doch das war 1985. Jahre her. Filmemacher – ob alt oder jung – streben ja verständlicherweise immer nach einem solch erfolgreichen Blockbuster der Filmgeschichte. Noch dazu dreiteilig.

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Filmreview: Die Super-Ex

Posted by Reviewnator on Oktober 13 2006 Add Comments

Die Super-Ex

Eine kleine Rechenaufgabe: Man nimmt den Drehbuchautor der Simpsons, addiert dazu den Regisseur von Filmen wie “Ghostbusters” und „Old School“, multipliziert das Ergebnis mit “Superman”, subtrahiert “boy meets girl, loses girl, get’s girl back”, addiert wieder dazu neurotisch, anhänglich, eifersüchtig, kontrollierend und liebesbedürftig und bekommt dann als Ergebnis? „My Super Ex-Girlfriend“.

Filmreview: Bandidas

Posted by Reviewnator on September 19 2006 Add Comments

Bandidas

Was kann es für einen Mann amüsierenderes geben als einer temperamentvollen Mexikanerin und einer feurigen Spanierin dabei zuzusehen, wie sie ihrem komödiantischem Talent mit Hilfe von hochgepressten Brüsten, schwarz wallender Mähne und knallenden Ohrfeigen freien Lauf lassen?

Filmreview: Fluch der Karibik 2

Posted by Reviewnator on August 12 2006 Add Comments

Fluch der Karibik

Drei Jahre ist es her, dass die Black Perl mit Kapitän Jack Sparrow am Ruder über unsere Kinoleinwände segelte. Ein riesen Hit, bei dem sich Johnny Depp nicht nur eine Oscar Nominierung für die Rolle des Kapitäns einheimste, sondern gleichzeitig auch die Besucherzahlen der gleichnamigen Attraktion des Disneyland Parks verbesserten. Bei so viel Erfolg (und Umsatz) gab es natürlich nur einen nächsten Schritt. Sequel. Und die ist mit ‚The Dead Man’s Chest’ und einem lauten und langen 2 ½ stündigen ‚Grrrrrgh’ jetzt auch da! Aber wie ist die Sequel geworden? Größer, teurer, animierter aber nicht unbedingt besser?

Filmreview: Trennung mit Hindernissen

Posted by Reviewnator on Juli 1 2006 Add Comments

Trennung mit Hindernissen

Jennifer Aniston und Vince Vaughn. Sie, der Star der Serie „Friends“, betrogene Ehefrau und Fashion Icon für jede Frau. Er, der lustige Kerl aus „The Wedding Crashers“, notorischer Single und bester Kumpel-Typ für jeden Mann. Zwei Schauspieler über die viel geschrieben, spekuliert und diskutiert wurde. Warum? Die Antwort ist gerade auf unseren Kinoleinwänden zu sehen. „The Break up“.

Filmreview: American Dreamz

Posted by Reviewnator on Mai 16 2006 Add Comments

American Dreamz

Ein US-Präsident, ein Araber und eine Blondine treffen sich in einer Reality Show…. Nein, das ist nicht der Anfang eines Witzes. Es ist der neue Film von Paul Weitz – „American Dreamz“. Paul Weitz, bekannt durch ‚American Pie’ und ‚About a Boy’, ist ein Multitalent. Er ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Doch das allein scheint ihm nicht genug. Mit seinem neuen Film „American Dreamz“ versucht er seinen Lebenslauf um eine weitere Berufsbezeichnung zu erweitern – Satiriker.

Filmreview: Scary Moive 4

Posted by Reviewnator on Mai 1 2006 Add Comments

Scary Movie 4

Ein fantastisches Drehbuch und hervorragende schauspielerische Leistung – das macht einen guten Film aus. Ein unter Alkoholeinfluss geschriebenes Drehbuch und schauspielerische Selbstbeherrschung – das macht ein „Scary Movie“ aus.

Filmreview: Ice Age 2

Posted by Reviewnator on April 15 2006 Add Comments

Ice Age 2

Es gibt ausgesprochen wenige Fortsetzungen, die ihrem Original den Platz strittig machen können. Ice Age 2 gehört definitiv zu den wenigen Filmen, die ihr eh schon recht missratenes Original nochmals deutlich unterbieten können. War der erste Teil wenigstens noch von den Dialogen her stellenweise amüsant, liegt gerade darin einer der größten Kritikpunkte der Fortsetzung – neben zahlreichen Nebenkritiksschauplätzen.

Filmreview: Match Point

Posted by Reviewnator on Januar 11 2006 Add Comments

Match Point

Gleich vorab: Dieser Film ist ein Meisterwerk, in absolut jeder Hinsicht. Er erfindet einen Stil neu, bei dem man glaubte, dass es ihn nur noch in billig produzierten ZDF Vorabendserien geben würde: Den Liebesthriller.

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Filmreview: Dick und Jane

Posted by Reviewnator on Januar 8 2006 Add Comments

10-07 dick_and_jane_header

Jim Carrey ist der König des Slapsticks und der Pantomime. Kein anderer Schauspieler hat es geschafft, alleine durch seine derart facettenreichen Gesichtsmimiken, so viele Zuschauer zum Lachen zu bringen. Mit der Hauptrolle in “Die Maske” und der Rolle als The Riddler in “Batman” überzeugte er selbst den letzten Hollywood Kritiker und löste sozusagen ein Ticket für die Traumfabrik für Lebzeit.

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