„Was ist ein Geist? Ein Unglück, dazu verdammt, sich ständig zu wiederholen? Ein Moment des Schmerzes vielleicht… Etwas Totes, das noch lebendig scheint. Ein Gefühl, gefangen in der Zeit,wie ein verschwommenes Foto, wie ein Insekt in Bernstein eingeschlossen.“
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Filmreview: The Devil’s Backbone
Filmreview: Next
Hochgradig suchterregend: Heroes
Erstmal durchatmen nach dem Wochenende. Nicht nur dass der sonst so stressfreie Sonntag auf Kosten von – glücklicherweise bezahlten – Überstunden vor die Hunde ging, nein, schicksalsträchtige Ereignisse kennzeichneten die vergangenen Tage. Nach dem ziemlich überraschenden, aber gut gewählten Ende der Erfolgsserie „The O.C.“, stellte sich mein Hirn auf melancholisches Gammeln ein. Genug Zeit also, sich darüber Gedanken zu machen, welche TV-Serie den Verlust von „The O.C.“ erträglich machen könnte. Und siehe da, auf Rat eines hochgeschätzten Kollegen, wurde ich kurzerhand zum „Heroes“-Süchtigen.
Filmreview: Stranger than Fiction
Will Ferrell hat mich seit seiner Zeit bei ‚Saturday Night Life’ immer wieder zum Lachen gebracht. Er hat einfach diese bestimmte blanke Gesichtsgestik, diese vollkommen unglamouröse Statur und diese wilde Lockenpracht. Egal in welcher Rolle er mir im Fernsehen oder auf der Leinwand über den Weg läuft – der Mann ist einfach typcasted und sollte sich niemals in Dramen, Thriller oder Lovestories verrennen.
Filmreview: A Scanner Darkly
Wie kann es eigentlich soweit kommen, dass ein Film in den USA schon auf DVD erschien, in Europa jedoch noch nicht mal den Weg ins Kino gefunden hat? Das fragt sich der allwissende Cineast wohl häufiger. Manchmal muss man wohl froh sein, dass nicht alle US-Releases den Sprung über den großen Teich schaffen, im Falle von Richard Linklaters “A Scanner Darkly” ist diese Annahme allerdings weit gefehlt. Zwar kann man dem Film nicht unbedingt Massenkompatibilität nachsagen, eine Bereicherung für alle Experimentierfreunde und Liebhaber gleichermaßen schwer verdaulicher und psychedelischer Dramakunst stellt er dennoch dar.
Filmreview: Alien Autopsy
Wir schreiben den 5. Mai 1995. Der Filmproduzent und Geschäftsmann Ray Santilli zeigt zum ersten Mal vor Vertretern der Presse und einigen UFO-Forschern einen Film, der die angebliche Autopsie eines Außerirdischen zeigt. Kurze Zeit später gibt es etliche Experten, die der Meinung sind, das ultimative Beweismaterial für Leben auf anderen Planeten gesehen zu haben. Santilli selbst behauptet, er habe den Film von einem ehemaligen amerikanischen Militärkameramann erworben, der die Ereignisse damals, 1947 im seither allseits bekannten Örtchen Roswell, live dokumentierte. Am 4. April 2006 tritt Santilli ein weiteres Mal vor die Presse. In einem Statement behauptet er nun, den Film gefälscht zu haben. Allerdings mit Hilfe der Originalvorlage – die er scheinbar mit eigenen Augen gesehen haben will. Soweit besagt es die Realität.
Filmreview: Snakes On A Plane
The motherfucking movie is finally here! Nicht ganz nach Norm geschrieben, aber das sind genau die Worte, die Tausenden von Internet Bloggern über die Lippen gekommen sein müssen. Noch nie gab es über Jahre so viel Wirbel und Interesse um einem Titel, bei dem das filmfertige Drehbuch noch nicht mal geschrieben war: „Snakes on a plane“. Die Vorgeschichte hört sich nach ‚Vom Tellerwäscher zum Millionär’ an. Das Drehbuch stammt ursprünglich aus dem Kopf eines Universität-Sachbearbeiters, der zum Vergnügen ab und zu Naturzeitschriften las. Das war 1992! Ganz angetan von den indonesischen braunen Baumschlangen, welche im 2. Weltkrieg mal ganz locker in Frachtflugzeuge krochen, veränderte er die Story und nannte es „Venom“.
Filmreview: Das Mädchen aus dem Wasser
Wenn man normalerweise einen Film kritisiert, ob nun positiv oder negativ, stehen grundsätzlich immer die Hauptdarsteller im Vordergrund. Es geht immer um „Julia Roberts beste Rolle“ oder „Jude Laws geniale Leistung“. Sie werden im Großen und Ganzen für den Erfolg oder auch Misserfolg des Filmes verantwortlich gemacht. Normalerweise. Denn es gibt Ausnahmen. Und die betrifft eine ganz besondere Gattung von Menschen. Scorsese, Spielberg, Kubrick, Allen oder – M. Night Shyamalan.

















