Kaum ein Künstler hatte in den letzten 10 Jahren größeren Einfluss auf die moderne Jugendkultur. Jay-Z ist die Rolls Royce Figur der Hiphop Kultur. Er ist wortgewandt, smart und charmant. Das zeigte er auch in einem Interview mit Talk-Queen Oprah Winfrey. Dort gab es seine Lieblingsbücher preis.
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Die Lieblingsbücher von Jay-Z
Laut.de veröffentlicht mehrere Bestenlisten
Eines der einflussreichsten Internet-Musikmagazine in Deutschland ist laut.de, die jährlich ihre Redaktions-Bestenlisten veröffentlichen. Dieses Mal haben sie gleich drei Listen auf einen Rutsch online gestellt. Es handelt sich um die besten Songs, die besten Alben und die besten Hiphop-Alben 2009.
Die besten Rap-Alben der letzten 10 Jahre
Das Online Magazin HiphopDX.com ist ein verlässlicher Informant für Black Music Begeisterte. Passend zum Jahreswechsel gibt es auch hier die obligatorische Best-Of Liste. In dieser geht es um die 10 besten Rap-Alben der letzten 10 Jahre.
Künstlervorstellung: Raekwon
Nach der beachtlichen Rückkehr des Ghostface Killahs stehen bei seinem Reimpartner Raekwon nun auch alle Lichter auf Grün. Der erst kürzlich mit Dr. Dres Label Aftermath Music abgeschlossene Plattendeal pusht die Karriere des Chiefs um ein beachtliches Maß in die Höhe. Der Öffentlichkeit muss er nichts mehr beweisen, soviel steht fest. Diesmal geht es einfach nur darum den New Yorker Hiphop zurück zu bringen, einem Wiedereroberungskreuzzug beizutreten, den Busta Rhymes und Ghostface gestartet haben.
Künstlervorstellung: MC Eiht
Menace II Society war und ist heute immernoch ein absoluter Westcoast-Kultfilm. Zu einem Film dieser Sorte gehören natürlich die richtigen und vor allem authentischen Schauspieler. MC Eiht war dabei. Im Film als Gangster, auf dem Soundtrack als Gangster-Rapper. In welcher Disziplin er das größere Talent aufzuweisen hat, darüber kann man sich streiten. Fakt ist, dass er die Generation nach dem NWA-Hype zusammen mit Künstlern wie Snoop Dogg oder Mack 10 geprägt und die “Ni**az With Attitude” Ehre in der kriminellsten Gegend der USA hochgehalten hat. MC Eiht – One Of Compton’s Most Wanted.
Künstlervorstellung: Ghostface Killah
Künstlervorstellung: Dead Prez
Polit-Rap in einer von Pseudo-Gangsta verseuchten Hiphop Landschaft wollen heut zu Tage wohl nur noch die Wenigsten hören. Doch was passiert, wenn man die Agressivität und Härte des kriminellen Jargons mit der Energie des Black Power Movements vereint, spiegelt sich in der Musik der Dead Prez wieder. Schon Nas rappte einst “I’m out for dead fuckin’ presidents to represent me”, beschrieb damit die Macht der Dollarscheine und schuf einen Satz, der in die Geschichte eingehen sollte. Der ausgeschriebene Crew Name von M-1 und stic.man hat jedoch eine völlig andere Bedeutung, die oftmals missverstanden und auf Geldscheine projeziert wird. “All Power To The People!” ist der eigentliche Hintergedanke der Namensschöpfung und wirkt leicht utopisch-anarchistisch.
Künstlervorstellung: E-40
Man könnte ihn fast mit einem Gelehrten oder einem Prediger verwechseln, diesen E-40. Mit seiner Professor-Brille und dem verschmitzten Gesichtsausdruck wirkt der Mitinitiator des Hyhpy Movements recht harmlos. Doch schaut man hinter die Fassade wird schnell klar, dass sich hinter dem netten Gesicht ein verrückter Ghost Rider versteckt. Als eine Art Brauch könnte man das “Ghost Riding” bezeichnen, das typischer Bestandteil des Hyphys ist und mit aufgemotzten Autos, deren Türen stets offen sind, praktiziert wird. Wer dieser E-40 überhaupt ist und was noch zum Hyphy dazu gehört, kann man in folgendem Text erfahren.
Künstlervorstellung: Scarface
Er wird der Vater des Südstaaten-Thug-Raps genannt. Ihn gab es schon lange bevor Dirrty Dirrty MCees überhaupt das Wort ‘Crunk’ aussprechen, geschweige denn buchstabieren konnten. Er ist eines der Gründungsmitglieder der Hardcore-Rap Truppe The Geto Boys. Er ist Scarface. Und ich spreche nicht von Tony Montana…
Künstlervorstellung: Dilated Peoples
Hört man sich die beiden letzten Alben der Dilated Peoples an, denkt man automatisch an den typischen Eastcoast Sound. Harte Evidence Beats, roher Iriscience Flow und straighte DJ Babu Scraches bestimmen den Klang der Crew. Was Vielen jedoch einen verwunderten Gesichtsausdruck beschert, ist die Tatsache, dass die Peoples von der Westcoast kommen, genauer gesagt aus der für Hiphop nicht gerade bedeutungslosen Großstadt Los Angeles. Der Heimat von Snoop, Dre und Co.
Filmreview: Get Rich Or Die Tryin’
Jetzt ist er also auch in deutschen Kinos zu sehen, der neue Film mit 50 Cent als Hauptdarsteller. In den USA läuft der Streifen schon seit November und hat bereits jede Menge Geld in die Kinokassen gespült. Allerdings nicht ganz soviel, wie anfangs erwartet. Kritiker haben größtenteils den Streifen in Grund und Boden kritisiert, aufgesetzt und wortkark soll der Hauptdarsteller lustlos über die Leinwand laufen und von einer Schießerei in die nächste kommen, titelten einige Websites und Zeitungen. Hierzulande spürt man hingegen noch nichts von der Polarisierung, die der Film anscheinend erzeugen soll.




















