Nachdem Ich erst kürzlich ein paar Worte über eine meiner Lieblings-TV-Serien, “The O.C.” verloren habe, geht es nun in die zweite Runde, was amerikanische Erfolgsserien betrifft. Man sollte es nicht glauben, aber es gab auch eine Zeit vor “Lost” und “Desperate Housewifes”, die wie verrückt hier in Deutschland promotet wurden. Im Jahre 2001 zum Beispiel lief die damals als Vorreiter geltende erste Staffel der Anti-Terror-Serie “24″ an. Scheinbar interessierte Ich mich zu dieser Zeit noch nicht so ausufernd für amerikanische Exporte im Show-Bereich was heißen soll, dass ich erst Ende 2004 auf die überaus interessante Serie stieß. Das Prinzip einen einzigen Tag in 24 Folgen zu verpacken und diese in Echtzeit – mit manchmal durchaus verwirrenden Parallelhandlungssträngen – ablaufen zu lassen, fand Ich irgendwie attraktiv.
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Typisch amerikanisch: 24
The O.C.: Der Prototyp einer Teenie-Serie
TV-Serien können schon schrecklich sein. Wie eine Zeitmaschine rauben sie einem das letzte bisschen Freizeit, das man sicherlich auch nützlicher verbringen könnte. TV-Serie ist aber nicht gleich TV-Serie. Wie bei so vielem muss man auch hier differenzieren: Da gibt es auf der einen Seite diese Serien, die man einfach gesehen haben muss, um mitreden zu können. Darunter fällt definitiv Lost, Desperate Housewives und CSI (N.Y., Miami, whatever). Auf der anderen Seite sind da diese Serien, die man eigentlich peinlich finden sollte, sich irgendwann aber mal doch die eine Folge angesehen hat und seither nicht mehr davon los kommt. Aufgrund der starken Zuschauerabhängigkeit fällt es hier schwer, Beispiele zu nennen. Hardcore Junkies ziehen sich gegebenenfalls die “Gilmore Girls” rein oder enden bei “Dawson’s Creek”, dessen Regisseur sich – ebenso wie die Serie – schon seit einiger Zeit im Ruhestand befindet. Nun gibt es aber noch eine Stufe unter Hardcore. Im Pornogeschäft würde man das folgerichtig Softcore nennen. Auf filmisch geht’s kürzer: “The O.C.”











