
Wie der aufmerksame Leser weiß, schlägt mein kleines Herz durchaus für den Horrorfilm. Darüber hinaus darf das Blutgesudel, die jeweilige Eingeweide-Orgie neben dem Magen gern auch etwas den Verstand ansprechen. Ein entsprechendes Beispiel wäre „Saw“. Nichtsdestotrotz kann man alles im Leben übertreiben, was mich zum Thema der heutigen Kolumne bringt. Vorher muss aber wieder mal aus rechtlichen Gründen folgender Hinweis stehen: Nachfolgend nenne ich die Titel einiger Horrorfilme, welche in Deutschland teilweise indiziert oder sogar beschlagnahmt sind. Dies ist unter keinen Umständen als Werbung für die betreffenden Werke zu verstehen, sondern dient ausschließlich journalistischen Zwecken! So. Los geht es.
Posts Tagged 'Tino geht ins Kino'
Tino geht ins Kino – und trifft den ErklärBär
Tino geht ins Kino – und nimmt Abschied von (s)einem Jugendidol

Zugegeben: Ich war nie der Typ Mensch, der sich sämtliche Wände mit Postern seines Lieblingsstars tapeziert, jeden Schritt der verehrten Person verfolgt und selbst den kleinsten Nachrichtenfetzen in ein Poesiealbum klebt. Dennoch gab es in meiner Jugend einen Star, den ich vergötterte, dem ich jeden miesen Film verzieh und in dessen Leben ich mich träumte.
Tino geht ins Kino – und sperrt die Ohren auf
Tino geht ins Kino – gelobt seien die Kollegen!

Gestern Abend war es mal wieder so weit, ich wollte einfach nur zu Hause bleiben und einen Film sehen. Also ran an die DVD-Sammlung. Nicht einfach, aus circa 1500 Scheiben eine auszusuchen – und wie der geneigte Leser vielleicht aus eigener Erfahrung weiß: Je größer die Auswahl, desto höher die Wahrscheinlichkeit, bei einem Film zu landen, den man eigentlich schon mitsingen kann. Folgerichtig traf es „The Hours“. Aber trotzdem kam alles anders, denn irgendwie hatte ich bislang die im schnieken Digipak versteckte Bonus-Disk übersehen. Also nix wie rein damit in den Player und über Hintergründe zur Entstehung informiert!
Tino geht ins Kino – und sichtet ein BollWerk

Neulich in der Videothek meines Vertrauens: Die Hütte ist aus ungeklärter Ursache voll. Ich drängele mich an den Regalen mit den – restlos verliehenen – Neuheiten vorbei, werfe einen Blick in Richtung Computerspiele und (welcher Kerl tut das nicht?) inspiziere in der Porno-Abteilung ein paar Cover. Und jetzt, liebe Männer, mache ich nur für Euch einen völlig sinnlosen Absatz und bin wie Ihr gespannt, mit welchem Foto einer leicht bekleideten Schönen unser Reviewnator Flo die Lücke füllen wird…
Tino geht ins Kino – und überwindet Barrieren

Das neue Jahr, in welches Ihr hoffentlich alle gut und ohne Blessuren hineingerutscht seid, hat nun auch schon seine ersten Tage auf dem Buckel. Die guten Vorsätze sind vergessen, man hat zum Beispiel längst wieder Zigaretten gekauft und wird allerorts mit spöttischen Blicken sowie hilfreichen Erinnerungen à la „Aber wolltest du diesmal nicht WIRKLICH aufhören?!“ bedacht. Der Alltag geht seinen gewohnten Gang, Chefs drängeln, Kinder quengeln. Also alles wie gewohnt.
Tino geht ins Kino – und zieht Bilanz

Was war 2006 denn nun eigentlich für ein Jahr?! Ein seltsames. Einige Höhen, zu viele Tiefen. Menschen aus meinem Umfeld sind zu früh gestorben, dafür wurden andere neu in diese Welt geboren. Massig schlaflose Nächte mit bohrenden Gedanken. Die sprichwörtliche große Liebe gefunden und aus Sturheit fast wieder verloren. Selbsterkenntnisse positiver und negativer Art. Manche Ziele erreicht, andere als unmöglich abgehakt. Nun endgültig zum Kettenraucher geworden. Und natürlich jede Menge Filme. Darum folgt zum Ausklang jetzt ein völlig subjektiver, ungeordneter, unvollständiger Rückblick auf das Kinojahr 2006.
Tino geht ins Kino – und trägt Trauer [zum Gedenken an Robert Altman]

Es heißt, der Mensch definiere sich über seine Taten, nicht Worte. Hat man es mit einem Regisseur zu tun, bedeutet dies grundsätzlich Betrachtung seiner Filme, denn die wenigsten Zuschauer dürften das Vergnügen haben, beispielsweise Steven Spielberg persönlich zu kennen. Eigentlich müsste sich darum in der heutigen Kolumne alles um Werke wie “M*A*S*H”, “Short Cuts”, “Gosford Park” oder “The Player” drehen. Doch sie sprechen für sich, jedes einzelne von ihnen ein Meisterwerk, unvergessen und unnachahmlich. Es lohnt kaum, noch überflüssige Worte zu verlieren, um ihren Schöpfer Robert Altman zu porträtieren. Deshalb nähert sich Euer trauriger Tino tatsächlich über den verbalen Weg, um die Person Altmans wenigstens ein Stück weit zu erkennen.
Tino geht ins Kino – mit der Lizenz zum Töten

Mein Name ist Socaly, Tino Socaly. Und ehrlicherweise bin ich kein sonderlich großer Fan des weltweit bekannten und verehrten Agenten mit der Kennung „007“. Na ja, zumindest vergöttere ich den Mann nicht so wie der 23jährige Engländer David Fearn. Letzterer hat nämlich neulich seinen durchaus gefälligen Namen abgelegt und eben in „James Bond“ geändert. Doch nicht nur das! Was ein echter Anhänger ist, der packt auch gleich noch sämtliche Filmtitel mit rein. Folgerichtig heißt dieser glühendste aller Fans nunmehr allen Ernstes „James Dr. No From Russia with Love Goldfinger Thunderball You Only Live Twice On Her Majesty’s Secret Service Diamonds Are Forever Live and Let Die The Man with the Golden Gun The Spy Who Loved Me Moonraker For Your Eyes Only Octopussy A View to a Kill The Living Daylights Licence to Kill Golden Eye Tomorrow Never Dies The World Is Not Enough Die Another Day Casino Royale Bond” und freut sich nach eigener Aussage schon tierisch drauf, mal nach seinem Namen gefragt zu werden… Aber ich schweife ab, sorry.
Tino geht ins Kino – und nennt knallhart Namen!

Familie kann wahlweise etwas wirklich Tolles oder ein nicht versiegender Quell von Krisen, Schlachten und Problemen sein, wie wohl jeder Leser aus eigener Erfahrung weiß. Noch viel schlimmer muss es den Nachwuchs von Stars treffen: stets im Rampenlicht stehend, als Baby in jede Kamera gehalten, später schlimmstenfalls unter dem Druck gigantischer Erwartungen strauchelnd. Joan Crawfords Adoptivtochter Christina beispielsweise hat sich mit einem Weltbestseller ihr Leid von der Seele geschrieben, in der Verfilmung von “Meine liebe Rabenmutter” brillierte dann Faye Dunaway als dem Alkohol stark zugewandter, auf dem absteigenden Ast befindlicher Ex-Star und überforderte Mama.
Tino geht ins Kino – und sieht überall Gefahren lauern

Die Tage werden immer kürzer, eiskalte Nächte breiten ihre finsteren Schwaden über das Land aus, und die bessere Hälfte ward auf Grund erdrückenden Stresses auch viel zu lange nicht gesehen. Genug Gründe für Euren deprimierten alten Tino, mentalen Frust zu schieben und urplötzlich in die Untiefen des Morbiden und Makabren abzugleiten. Dies, liebe Leser, wird also keine lebenslustige, fröhliche Kolumne, sondern eher ein Trauerspiel. So zückt denn Eure Taschentücher und lest vom gefährlichen Leben als Schauspieler.











